Nummer 37, 25 Da Draakschenk                                                      START | ZURÜCK | VERZEICHNIS
 
Ansichten der Dreckschänke
auf Postkarten
1891-1940
 

Die Fotos und Ansichten
der Dreckschänke, die
aus der Zeit vor 1920
bekannt sind, stammen
fast ausschließlich
von Postkarten.

Hier ist eine Auswahl
von vorerst 50 (25) Karten mit Außenansichten
– chronologisch zusammengefasst.

Zudem sind einige Postkarten mit Motiven und Personen in der Dreckschänke erschienen.
Davon vor allem Aufnahmen mit Anton Günther.

 
| WEITERE SEITEN
 
SEITE 2: Die wechselvolle Geschichte der Dreckschänke
     1829 bis 1945 ausführlich
SEITE 3: Ist die Dreckschänke noch zu retten?
     1990 bis heute
SEITE 4: Wie die Dreckschänke von innen aussah
SEITE 5: Dokumente

      u. a. mit Jubiläumsheft und „Geldmannl”


 

 

 

| THEMA
Ansichten der Dreckschänke
auf Postkarten
Die Fotos und Ansichten der Dreckschänke, die aus der Zeit vor 1920 bekannt sind, stammen fast ausschließlich von Postkarten.

| CHRONIK
Die Geschichte der Ansichts-Postkarte
Die ersten bebilderten Postkarten: Wer die erste Ansichtskarte gedruckt hat, ist nicht sicher. Als erster Hersteller wird Kupferstecher Demaison in Frankreich vermutet, der laut „L'Almanach de la Petite Poste de Paris“ bereits 1777 Karten – möglicherweise sogar mit Bildern versehene Karten gedruckt haben soll. Von diesen Karten existieren allerdings keine Exemplare mehr.

Die ältesten erhaltenen bebilderten Postkarte:
Mit Einführung der Briefmarke in England wurde dort mit Penny Black und Poststempel vom 14. Juni 1840 eine handgemalte bebilderte Karte verschickt, die 31.750 £ (damals 50 000 Euro) bei einer Versteigerung erbrachte.

Die Karte mit der Penny Black, Briefmarke und Poststempel vom 14. Juni 1840.
Format: 20 cm x 13 cm
Die älteste deutsche Ansichtskarte: Die erste ganzseitig bebilderte deutsche Karte die ohne Umschlag verschickt wurde stammt von 1866. Sie enthält eine Einladung zur Treibjagd, stammt vom Lithografen Wilhelm Schneider aus Worms und ist postalisch gelaufen am 5. Dezember 1866.

Die älteste bekannte österreichisch-ungarische Karte wurde am 19. Mai 1871 als Einschreiben von Wien nach Zombor und zurück versandt. Offiziell wurden Ansichtskarten in Österreich-Ungarn erst ab 1. Januar 1885 zugelassen. Die Karte galt seit 1936 als verschollen, wurde dann bei einer Versteigerung Oktober 2009 für einen Preis von 11 000 Euro versteigert.

| ANHALTSPUNKTE
Veränderungen an der Dreckschänke

Ab 1908: Der zu diesem Zeitpunkt fertiggestellte Tennisplatz gegenüber der Straße ist zu sehen.

1910: Eine überdachte Sitzfläche am Tennisplatz wurde errichtet.

1912: Der Saalanbau links
neben der Gaststätte wurde fertiggestellt - noch freistehend ohne Übergang.


Ab 1913/14: Schräg gegenüber dem Hauptgebäude erscheint auf der anderen Straßenseite das neue Garagen-Gebäude.

Bis 1913: Ein Sonnendach rechts vom Eingang. Obbeschriftet war, bleibt unklar – auch die auf frühen Lithographiezeichnungen zu findende Schreibweise Dreckschenke bzw. Dreckschänke gibt Rätsel auf.
1907 auf der Postkarte mit dem Automobilklub deutlich und 1913 letztmalig, ist das Sonnendach noch eingezogen zusehen.



POSTKARTEN 1891-1895
  Vorkarte, verschickt 1891.
Correspondenz-Karte könnte die erste Karte der Dreckschänke sein

 Vorkarte, verschickt 1894. Correspondenz-Karte; einteilige Rückseite: durchaus auch älter
  Farblithographie der Dreckschänke, 1894/95. Farbbilder setzten sich ab 1895 durch

POSTKARTEN 1896-1900
 Farblithographie der
Dreckschänke,
1896. Farbbilder setzten sich ab 1895 durch
  Postkarte der Dreckschänke
aus dem Jahr
1900. Einteilige Rückseite

POSTKARTEN 1901-1905
  Postkarte der Dreckschänke
aus dem Jahr 1901
mit Foto von 1886 und Wirt Franz Xaver Hahn
Colorierte Version
  Postkarte der Dreckschänke aus dem Jahr 1901 mit Foto von 1886 und Wirt Franz Xaver Hahn. Maigrün-Karte v. Alfred Krieger, Leipzig
Postkarte der Dreckschänke
aus dem Jahr
1902. Das Fotomotiv, das Anton Günther für seine Liedkarte als Vorlage verwendete.
Die erste Schwarz-Weiß-Version
Postkarte der Dreckschänke 1902/03. Das Fotomotiv, das Anton Günther für seine Liedkarte als Vorlage verwendete.
Die zweite Schwarz-Weiß-Version

Postkarte der Dreckschänke
aus dem Jahr
1903. Das Fotomotiv, das Anton Günther für seine Liedkarte als Vorlage verwendete.
Die dritte Schwarz-Weiß-Version
Postkarte der Dreckschänke
aus dem Jahr
1903. Das Fotomotiv, das Anton Günther für seine Liedkarte als Vorlage verwendete.
Colorierte Version
  Handcolorierte Postkarte
der Dreckschänke,
1905. Rotes Holzschindeldach

POSTKARTEN 1906-1910
 Künstlerpostkarte gez. Freitag,
Gruß aus der Dreckschänke
aus dem Jahr
1907
  Postkarte der Dreckschänke
aus dem Jahr
1907 mit Foto eines K.u.K.-Grenzregiment auf Skiern
  Postkarte der Dreckschänke
aus dem Jahr
1907 mit Foto
Sächs.-Thür. Automobilklub
1908 ist auf den Karten der für den TC Johanngeorgenstadt angelegte Tennisplatz vor der Dreckschänke zu sehen
 Postkarte der Dreckschänke
mit dem da gerade neu errichteten Tennisplatz, 1908
 Postkarte der Dreckschänke
im Winter mit dem jungen Richard Weikert jr. (2. v. r.),
1909
 Postkarte der Dreckschänke
im Winter mit Pferdeschlitten vor der Gaststätte,
1909
 Postkarte der Dreckschänke
im Winter mit Pferdeschlitten als Mondscheinvariante,
1909
 Postkarte der Dreckschänke
im Winter mit Pferdeschlitten vor der Gaststätte,
1909
 Postkarte der Dreckschänke
im Winter mit amTennisplatz überdachter Bank,
1910

POSTKARTEN 1911-1915
1912 wurde der Saal-Anbau der Dreckschänke eingeweiht und war erstmals auf Postkarten zu sehen

 Postkarte der Dreckschänke
Sophie Weickert und Tochter mit Neubau, 1912
   Postkarte der Dreckschänke
mit dem fertiggestellten
Garagen-Neubau,
1913
  Postkarte der Dreckschänke
mit dem fertiggestellten
Neubau,
1913

  Handcolorierte Postkarte
der Dreckschänke im Winter
ca.
1914

Quellen: Anton Günther: „A baar Gedichtla vom Tolerhans-Tonl (Ant. Günther), Erzgebirgische Mundart, Heft 1, 1909", Ant. Günthers Verlag, Gottesgab Erzgebirge (Böhmen);
Anton Günther: „Vergaß dei Hamit net! - Ant. Günthers Lieder aus dem Erzgebirge", Im Selbstverlage, 1911 (mit Autobiografie „Wie ich zu meinen Liedern kam“);
Anton Günther: „Vergaß dei Hamit net! - Zweites Heft", Verlag Friedrich Hofmeister, Leipzig, 1921; Verlag Wilhelm Vogel: „Verzeichnis aller bisher von Anton Günther erschienener Lieder auf Postkarten“, Schwarzenberg, 1938; Hartmut Leitner: „Vergaß dei Hamit net!", Verlag Rockstroh Aue, 2007; René Röder: „Anton Günthers Liedpostkarten", 2009, Sammlung Siegfried Kandler, Sehma, 2005;
Sophie Weickert: Die Hundertjährige Dreckschänke, 1935, Neudeker Heimatbrief; Rudolf Behr: Die Geschichte der Dreckschänke, Nr. 176, 1. Mai 1970 und Hundertjahrfeier der Dreckschänke, Nr. 48, 1954, Neudeker Heimatbrief; Max Müller: Die Dreckschänke, Nr. 352, 1996, Neudeker Heimatbrief; Sophie Weickert und Kinder: „Die 100jährige Dreckschänke” , Jubiläumsheft, Breitenbach, 1935,
D. Gebhardt: Discographie der Schellackplatten mit erzgebig. Aufnahmen, Deutsche National-Discographie, Serie 1: Discographie der deutschen Kleinkunst, Band 5, Verlag Lotz Bonn, 1998

   Letzte Aktualisierung: 30. Dezember 2013    Erstellt mit   Adobe Dreamweaver CS 5.5   Optimiert für Mozilla Firefo.   Javascript erforderlich


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