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     1. Drham is' drham.
     2. Groshahnerlied.
     3. D'r Schwåmmagieher. 
     4. Klippl-Lied.
     5. Da guta ålta Zeit
     6. 's fållischa Nannl. 
     7. 's Ei'rück'n.
     8. D'r Kukuk.
     9. Da Pfeif.
         Waidmannsheil vom Jägerball.
  10. Da Uf'nbånk.
  11. Mei Zässichla.
  12. Frisch on frei!

  13. Deitsch on frei.
  14. 103 Lieder
         Gruss ven Gutsgewer Fast!
  15. Da Vuglbeer.
  16. Hamweh.
  17. Ven alt'n Schlog.
  18. 's tuda Vöchela.
  19. 's Schwårzbeergieh.  
         Waidmanns-Heil a. d. Jägerh.
  20. 's hot Jeder sei Freid.
  21. Blüh' Schwarzbeer blüh.
  22. Mei Våt(t)erhaus.
  23. Bleib'n mr noch aweng do.
  24. Schmåtz när zu.
  25. Dr verliebta Boß. (Bursch.)
  26. Hutznlied.
  27. Da zwa Fenk'n.
  28. 's Galöckl.
  29. Da Draakschenk.
  30. Weihnachtsfried'n.
  31. Dr alta Hannlsmah.
  32. 's Lab'n is a Büchl
  33. Grüß dich Gott, mei Arzgebirch
  34. En Frühgahr.
  35. Wu da Walder hamlich rauschn
  36. 's Annl mit'n Kannl.
  37. Wie dr Schnawl schtieht.
  38. Dr Battlmah.
  39. Feierohmd.
  40. Mei Grußmütterla.
  41. Morgnlied.
  42. Hamwärts
  43. Allerhand ve dr Gutsgoh.
  44. Deitsch is mei Liedl.
  45. Wenn dr Schnee wag gieht
  46. O seliche Weihnachtszeit
  47. On laf ich tausnd Schtondn...
  48. Deitsch on frei wolln mr sei!
  49. Deitsch wolln mr bleiben.
  50. Hemmlschlüssela blüh.
  51. 's Harz muß verschtandn warn.
  52. Muhtstacherlied.
  53. Vergaß die Hamit net!
  54. Herwistlied.
  55. Aafach on racht. (Spruch)
  56. Dr alta Musikant
  57. Ehrt da altn Leit!
  58. 's treia Madl.
  59. Wenn da Lärich sengt.
  60. A Liedl aus dr Hamit.

         Ant. Günthers Grossmutter
(T)
  61. Denk drah, deß Du...
(P) (S)
  62. Da Landesschau en Komotau!
  63. Schneeschuhfahrer-Marsch.
  64. Loßt uns Weihnachtn feiern.
  65. War sei Hamit liebt... (S)
  66. Deitschböhmerlied.
  67. Da Völkerschlacht.
         A. G. als Landsturmmann
  68. Dr Kaiser ruft ens Fald!
  69. Gruss an da Kameradn!
  70. Hurra, 's gieht lus!
  71. Landschtorm-Marsch  
  72. Da Hamit!
Gedicht (Nr. 1)
  73. Da Hamit!
Gedicht (Nr. 2)
  74. Da Hamit!
Gedicht (Nr. 3)
  75. Da Hamit!
Gedicht (Nr. 4)
  76. Da Hamit!
Gedicht (Nr. 5)
  77. Da Hamit! Gedicht (Nr. 6)
  78. Da Hamit! Gedicht (Nr. 7)
  79. Da Hamit! Gedicht (Nr. 8)
  80. Da Hamit! Gedicht (Nr. 9)
  81. Da Hamit! Gedicht (Nr. 10)
  82. Weihnachten en Fald.
  83. Zen Heiling Ohmd.
  84. Zu Großmutters 93. Geb.
  85. Heldentud.
  86. Frühlingsgruss.
(Lsl. Nr. 6)
  87. Mei Bart. (Ged. mit Porträt)
  88. Gruß ah dr Hamit.
(Lsl. Nr. 7)
  89. Krieg üwerol. (Lsl. Nr. 8)
  90. A Faldpstbrief. (Lsl. Nr. 9)
  91. Gruss oh onnra Kinner!
  92. Ah meiner Fraa!

  93. En Spital
  94. Of Postn.
  95. An onern Kaiser!
  96. Wie mr nochn Krieg labn (L.10)
  97. Dr erschte Schulgang – Erwin.

  98. Da deitscha Trei. (Lsl. Nr. 12)
  99. Loßt ons batn.
(Lsl.)
100. Morgngebat en Feindesland.
101. Da Putala. *)
(* Läuse)
102. Galück auf.
103. Ruh en Friedn.
104. Vereint.
105. Oner Schild.
106. Ihr könnts doch net zwinge.
107. Mei Dank.
108. Of'n Marsch.
109. Halt aus. 
110. A deitscher Gruss.
111. Gruss ausn Fald!
112. Mei Pfeifl.
113. Nu gieh du Madl aa zer Schul...
114. Am fernen Isonzostrand.
115. Gruß an Maria Au.
116. Dr Alta ven Barch.
117. Schafft Viech in Haus (T)
118. Wiedr drham!
119. Scham dich fei!
120. Dr Grenzschutz!
121. Kaa Licht.
122. Mei Farb.
123. Auf ze Gott!
124. Es kömmt f. a. Gerachtigkeit!
125. Nort sei mr alla gleich.
126. Wahr on offn!
127. Da fallischa Politik.
         Anton Günther
(mit Gitarre)
128. Kaa Lüftl weht... (Spr./Portr.1)
129. Dort wu dr Vugl...
(Spr./Portr. 1)
130. Aafoch on racht...
(Spr./P. 2)
131. Willst itza du... (Spr./Porträt 2)
132. Denk drah... (Spr./Porträt 2)
133. Ahna Spitzbarch drubn... (S)
134. Wos da Starl pfeifn.
135. Vergißmeinnicht.
136. A Mensch uhna Glauben!
137. Guck nauf ze da Sterla!
         Zum Besten d. Schisstandbauf.
138. Wenn's Frühgahr kömmt.
139. Ehr dei Mütterla!
140. Da neia Moda.
141. Zen deitschn Mottertag.
142. Willkomma in Wiesntol!
143. Arzgeberch wie bist du schü!
144. Feierwehr-Marsch.
145. 's Mailüftl im Gebirch.
146. Wenn's draußn regna tut
147. Seid friedlich ihr Leit!
148. Zen Neia Gahr!
Sinnspruchkartenheft
149. Dort wu du harstammst...
150. Denk drah, deß d. a Deitscher...
151. Wu Lieb on Friedn wuhnt in...
...
161. An dr Grenz.
162. Wannerlied.
163. 's Neia Haus.
164. Foosndlied.
165. Ben Ahfang on ben End.


Die laufende Nummerierung
bezieht sich nur auf Karten mit
Liedern, Gedichten oder Sprüchen.
(Nicht identisch mit den Kartennummerierungen).



Verlagsangaben

Verlag von Joh. Günther,
Gottesgab, Nr. 113

- 1897 bis 1901 (auch noch 1902)
Verlag von Ant. Günther,
Gottesgab, Nr. 113

- 1902 bis 1903

Ant. Günthers Selbstverl.
Gottesgab 113, Böhmen

- 1903 bis 1904
Ant. Günthers Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen aber auch Erzgeb. (Böhmen)
- 1904 bis 1906 (einfarbig) - teilweise noch bis ca. 1916
Ant. Günthers Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen aber auch
Erzgeb. (Böhmen)
- 1905 bis 1936 (Farblithos) nach dem Tod Anton Günthers noch bis 1938
- Einfarbige Vorab- bzw. Not-Karten (Krieg, Weltwirtschaftskrise) bis 1936, auch ohne Verlagsangabe und Anton Günthers Verlag, Gottegab Böhmen


Fremdverlage

Gestattungsdrucke zu besonderen Anlässen mit Gedichten oder Liedern Anton Günthers in fremden Verlagen waren eher selten.
Es gab dennoch einige wenige, wie eine vom Erzgebirgsverein 1928 herausgebrachte notenlose Karte mit dem Gedicht „Mir bleibn dir trei!” und dem Untertitel: „Zur 50-Jahrfeier des Erzgebirgsvereins gewidmet von Anton Günther”. Mit einem Spruch und einem farbigen Fremdbild erschien beim Erzgebirgsverein schon 1923 die Karte „Zum Besten des Schisstandbaufond der privil. Schützenkompanie zu Oberwiesenthal.
Außerdem gab es eine Karte durch den Verkehrsverein Lößnitz
„Gedruckt bei C. M. Gärtner, Schwarzenberg/Sachsen”
– vermutlich 1935
– mit einem handschriftlichen Faksimile eines Anton-Günther-Grußes.

Die Anton Günther-Karten wurden
von 1920 bis ca. 1942 und nach dem Zweiten Weltkrieg bis etwa 1956 durch den Verlag Wilh. Vogel, Schwarzenberg vertrieben. Verlagsangaben wie Ant. Günther's Selbstverlag bzw. nach dem Tod Ant. Günther's Erben waren dennoch auf den Karten zu finden.

Verlage und Karten
nach dem Tod
Anton Günthers

1937-1943 Nach dem Tod Anton Günthers 1937 wurden die Karten zunächst weiter über den „Verlag Wilhelm Vogel, Schwarzenberg“ vertrieben.

1939-1943 Mit der Gründung des Reichsgau Sudetenland, und der Annektierung böhmischer Gebiete
der Tschechoslowakei ins Deutsche Reich, erhielten die Karten den Verlagsvermerk „Anton Günthers Selbstverlag, Gottesgab, Sudetengau“, statt zuvor „Böhmen“ bzw. „Erzgeb. Böhmen“. Diese Karten erschienen bis etwa 1943.

1938-1941 wurde im „Volksbildverlag Anton Günther“ eine Serie mit wohl neun einfarbig braunen bzw. grauen Karten in der Original-Nummerierung, aber mit Reproduktionen, die den Originalen stark ähnelten, aber einen Fremdzeichnervermerk trugen
(meist Rud. Schneider), aufgelegt.

1942-1944 Unter der
Bezeichnung „Verlag Ant. Günther's Erben Vertrieb Wilh. Vogel, Schwarzenberg“ ließ Verleger Arthur Vogel eine Auswahl Karten mit dem Originalbild Anton Günthers wiederauflegen: die Karten mit dem Postleitzahlenring auf der Rückseite hatten auch den später üblichen Druckgenehmigungsvermerk,
da „A 01 1000” und eine vierstellige Nummer. Auf späten Vorkriegs- bzw. ersten Nachkriegskarten (1945-48) „A 01 5000 860”. Unklar bleibt,
ob es sich bei diesen Karten nicht ausschließlich um Vorkriegskarten, also Restposten, handelte.

1948-1952 Die 1945 vertriebene und im sächsischen Oberwiesenthal untergekommene Familie Günther gab bis Anfang der 1950er Jahre einige wenige Karten erst mit dem Vermerk „Anton Günthers Verlag, Oberwiesenthal“, dann nur noch lose im „Verlag Wilh. Vogel, Schwarzenberg“, allerdings mit dem Zusatzvermerk „Anton Günthers Erben“ heraus.

1955/1956 erschienen zwei Serien zu je zehn Karten (jeweils Auflage 20 000 Stück) verschiedener Autoren mit Fremdbildern im
„Verlag Erhardt Neubert, Chemnitz“, ab 1956 „Karl-Marx-Stadt“. Die insgesamt zehn (6/4) Karten von Anton Günther erschienen mit Genehmigung von „Anton Günthers Erben“ und dem „VEB Friedrich Hofmeister Musikverlag, Leipzig“. Dies betrifft die Karten der Serie 166: „De Ufenbank“ (Nummer 8978) „Bleibn mer noch a wing do!“ (8979), „Wu de Walder haamlich rauschen“ (8981), „Grüß dich Gott, mei Arzgebirg!“ (8982), „Schneeschuhfahrer-Marsch“ (8984) und „Feierohmd“ (8985).
In Serie 210 erschien 1956 „O selige Weihnachtszeit” (Nr. 1852), „Mei Vaterhaus” (1853), „Arzgebirg, wie bist du schie!” (1854) und „Vergaß dei Heimat net” (1855).


  Eine Karte aus der
       Liedpostkartenserie des
       Verlags Erhardt Neudert,
       die 1956 erschien und
       danach nicht wieder
       aufgelegt werden durfte.


Zwischen 1957 und 1982
erschienen über Jahrzehnte hinweg keine zumindest offiziellen Karten mehr. Nachauflagen wurden in der DDR sets verboten!

1983-1986 Zu den 4. bis 8. Tagen der erzgebirgischen Folklore in der Stadthalle Karl-Marx-Stadt erschien jeweils in kleiner Auflage eine Serie mit Fremdbildern von Brigitte Dietrich, darunter zwei Karten mit Liedern von Anton Günther wie „Ich bie e Klippelmaadel” (original: Klippl-Lied.) und „I nu, saaht naus, wie's wattern tut” (original: Bleib'n mr noch aweng do.)


 Zum Tag der erzgebirgischen        Folklore in Karl-Marx-Stadt
       erschien 1984 diese Karte:
       „Ich bie e Klippelmaadel”.
       Bebildert von Brigitte Dietrich

1987 In einer Ansichtskarten-Mappe des „Verlag Bild und Heimat Reichenbach/Vogtl.“ für das Folklorezentrum Erzgebirge waren auch eine Karte der Neubert-Serie
und die Originalkarte Wu de Walder haamlich rauschn.
Historische Liedpostkarten aus dem Erzgebirge und Vogtland.
15 Postkarten (in Altarfalz-Hülle) herausgegeben vom Folklorezentrum Erzgebirge/Vogtland.
Alle Lieder: Der Vugelbeerbaam, Hutz’nmarsch und 's Bimmelbahnel (als Umschlag und Karte). Feierobnd, Wu de Walder haamlich rauschen, Dr zefriedne Viehgung, De Steiger-Kirmes, In der Hammerschenk, Dr Schwamma-Marsch, Zum Schnäderedäng de Luft is raa vun Reich’nbach bis nooch Falk’nschtaa, Der Zipfelsgörg, Da lusting Hammrschmiedsgselln, Mei Haamit läßt mich grüß’n, De Postkutsch und Heilig-Ohmd-Lied.
Verkauf: Wirklich offiziell war die Mappe weder im Erzgebirge
noch anderswo erhältlich. Erst 1989 erschien eine zweite, höhere Auflage der begeehrten Postkartenmappe.

1990-2009 Nach der Wende erschienen verschieden Karten in einfachen Reproduktionen ohne Nummern im Auftrag des „Verlag
Anton Günthers Erben“
beim
„Verlag Mike Rockstroh, Aue“
,
ab ca. 2005 auch mit Nummern
und dem Verlagsvermerk „Erbengemeinschaft Anton Günther“.




Die Rückseiten

vor 1905: einteiliges Adressfeld, meist Vermerk Postkarte oder Correspondez-Postkarte

bis 1905: einteiliges Adressfeld, meist Vermerk Postkarte oder
Post-Karte


ab 1905: zweigeteiltes Feld mit
Vermerk Post-Karte

1906: Postkarte verziert,
mit „Raum nur für Adresse und
für schriftl. Mitteilungen"

1907: „Dieses Lied wurde
vom Verfasser...“

1908-1913: „Dem Verfasser wurde die hohe Ehre zuteil... “
(1908-1909 olivgrün, bis ca. 1911 bordeauxrot bzw. violett, auch braun und ab 1912 schwarz)

1913-1915: „Der Verfasser ist Inhaber des kgl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone.“

1915-1917: „Ant. Günther ist Inhaber des kgl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone.“
– meist grün, auch grau

1917/18: „Ant. Günther ist Inhaber d. kgl. sächsischen Ehrenkreuzes m. d. Krone, wurde im Felde zweimal ausgezeichnet m. d. Silbernen Tapferkeitsmedaille II. Kl.“

1919/20: „Die Ausgaben für
1 Singstimme mit Gitarre-, Klavier- oder Zitherbegleitung und für Männer, sowie gemischten Chor sind Verlagseigentum von Friedrich Hofmeister in Leipzig.“

ab 1920: „Die Ausgaben für
1 Singstimme mit Gitarre-, Klavier- oder Zitherbegleitung und für Männer, sowie gemischten Chor sind Verlagseigentum von Friedrich Hofmeister in Leipzig.“

ab 1938-1944: Verlagsangabe Sudetengau statt Erzgeb. Böhmen


Postkartenalbum

Bis in die späten Lebensjahre
Anton Günthers (ab etwa 1909) wurden auch geprägte Postkartenalben vertrieben.
Das erste enthielt insgesamt jeweils 45 Karten – ab 1915 durchaus verschiedene.




Zunächst waren im Album die Karten der ersten vier Serien, dazu die ersten der folgenden, sowie eine Porträt- und auch Ansichtskarte des Verlags Anton Günther, Gottesgab zu finden. Ab 1910 waren dann die ersten 50 Karten komplett beinhaltet, bis 1920 jeweils 50, aber durchaus auch unterschiedliche.

Beigelegt war meist eine handschriftliche Widmung, die sowohl allgemein, wie auch privat gehalten sein konnte.
Das Album kostete 4,50 Kronen
oder 4 Mark.

In den 1930er Jahren war ein unterschriebener handschriftlicher Gruß im: „Anton Günther Album – Andenken an Gottesgab im Erzgebirge" beigelegt.



Dieses wohl umfangreichste
Album beinhaltete 1932
diese 94 Postkarten:

1 Ansichtskarte Gottesgab,
1 Foto-Ansichtskarte von A. Günther
mit Autogramm,
78 Liedkarten mit Text und Noten:
Nr. 1, 19, 3, 4, 36, 6, 7, 8, 10, 11, 12, 13, 14, XVI, 16, 17, 18, 53, 20, 21, 5, 23, 24, 25, 27, 2, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 37, 55, 38, 39, 40, 41, 77, 22, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 54, 56, 57, Gruß an da Kameradn!, Gruß ausn Fald, Am fernen Isonzostrand, Gruß an Maria Au, 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 43, 78, 79, 80, 81, 82, 26, 103 Lieder sowie Sinnsprüche (Karte 1 bis 12) aus der Serie 1 der Tolerhanstonl-Stiftung.


Sinnspruchkartenheft

1930 erschien eine Serie einfach gehaltener Spruchkarten,
die nummeriert in einem Postkartenheft unter dem Titel
„Gruß
aus dem Erzgebirge! –
12 Postkarten mit Sinnsprüchen
von Anton Günther – Serie 1“
erschienen, das auf dem Titelblatt kurioserweise und einmalig den Verlagsvermerk „Verlag von Ant. Günther, Gottesgab, Erzgebirge, Böhmen (Tschechoslowakei).“ enthielt.

 Gruß aus dem Erzgebirge!
       12 Postkarten mit Sinnsprüchen
       von Anton Günther - Serie 1

Ein Teil der Sprüche aus dem Heft wurde zuvor 1914 schon einmal in der Serie „Da Hamit!” auf Postkarten veröffentlicht. Diese lose Reihe umfasste möglicherweise zehn,
aber mit Bestimmtheit fünf Karten.


Außerdem erschienen einige der Sinnsprüche auf Porträtkarten
1908, 1911 und 1924.
(LPK)


Tolerhanstonl-Stiftung*

1912 bis 1918 erschienen im Ant. Günters Selbstverlag, Gottgesab, Erzgeb. (Böhmen) eine Serie mit Porträt-Postkarten von Anton Günther – teilweise in Uniform – sowie Fotos von ihm im ländlichen Leben, wie der Feldarbeit, oder
mit seiner Familie für die „Tolerhanstonl-Stiftung”.


Wieder eine eigene Karte bekam dabei auch die Großmutter, die „im 90. Lebensjahr als älteste Frau von Gottegab, bei bester geistiger und körperlicher Frische den ganzen Tag beim Klöppelsack sitzt u. ohne Augenglas noch feine Spitze anfertigt.... (Grussmütterla o lab' fei noch racht lang.) Das Reinerträgnis dieser Karte wird zur Tolerhanstonl-Stiftung verwendet."


  Anton Günther-Spruch auf
       einer Postkarte seiner
       eigenen Tolerhanstonl-Stiftung



Der Verkaufserlös der Karten wurde mit der Tolerhanstonl-Stiftung an durch den Weltkrieg in Not geraten Gottesgaber verteilt. Auf den Karten sind Sinnsprüche und Gedichte Anton Günthers neben den Schwarz-Weiß-Fotos zu finden.
(LPK)

* unterschiedliche Schreibweise der Stiftung als ursprünglich
Tolerhanstonl-Stifung und
später Toler-Hans-Tonl-Stiftung oder auch Tolerhans-Tonl-Stiftung
.


Landsturmlieder
und Gedichte


Einen nicht unwesentlichen Raum
im Schaffen Anton Günthers nehmen Landsturmlieder und -gedichte ein, die teilweise schon fast peinlich patriotisch gefärbt, zwischen 1914 und 1918 entstanden.

Dieser Periode sind sehr viele Doppelungen bei den Nummerierungen bis ins Jahr 1922 geschuldet, die noch heute verwirren. Entweder wurde bei der Vergabe der Nummern lax umgegangen – Anton Günther schickte im Ersten Weltkrieg seine Texte weitestgehend von der Front an seine Familie in Gottesgab, die wiederum Bestellungen in den Druckereien aufgeben mussten und dort vielleicht nicht ganz so akribisch damit umgegangen wurde. Oder aber es war gewollt die Serie „Landsturmlieder und Gedichte” von den bisherigen Liedpostkarten-Serien loszulösen, was jedoch in einer Vermengung endete. Viele Karten sind nicht offensichtlich nummeriert, andere scheinbar wahllos und manche Liedpostkarte ließe sich in ihrer Nummerierung (nach dem Vogel-Archiv) sogar in die Landsturm-Lieder-Serie integrieren. Klären lässt sich dies nicht mehr. Möglicherweise umfasst diese Serie 73 Karten. Im hinteren Bereich lässt sich dies auch fast schlüssig nachvollziehen (Karten 58-73), davor wird dies schwieriger, auch weil inzwischen doch wohl zu viele Postkartenveröffentlichungen in zwei Weltkriegen verloren gingen – zumindest bisher nicht wieder auftauchten. (LPK)


Mögliche und wahrscheinliche Nummern der Serie Landsturmlieder und Gedichte:  
  6 Frühlingsgruss!
  7 Gruss ah dr Hamit.
  8 Krieg üwerol.
  9 A Feldpostbrief.
10 Wie mr nachn Krieg labn.
11 Dr erschte Schulgang – Erwin.
12 Da deitscha Trei.
...
38 Landschtorm-Marsch
...
56 Dr Kaiser ruft ens Fald!
58 Gruss an da Kameradn!
59 Hurra! 's gieht lus.
60 Landschtorm-Marsch.
61 A deitscher Gruss.
62 Gruss ausn Fald!
63 Am fernen Isonzostrand.
64 Gruß an Maria Au.
65 Wieder drham!
68 Kaa Licht
69 Dr Alte ven Barch.
70 Auf ze Gott!
71 Es kömmt fei amol Gerachtigkeit
73 Wahr on offn!


Zeitliche Eingrenzung
der Landsturm-Karten

Die Karten der Landsturmlieder und -gedichte Anton Günthers tragen nur teilweise Nummern, oft aber den Entstehungshinweis (wie Gedichtet im Felde...).
Hilfreicher sind vermerkte Dienstgrade. Am 3. September 1914 wurde Anton Günther als Landsturmmann zur Ausbildung in die III. Kompanie des k. k. Bataillon 74 nach Komotau einberufen. Erste Landsturmgedichte schrieb er schon davor im August („Loßt uns batn!”). Postkarten erschienen wohl aber erst im Folgejahr.
Schon nach wenigen Wochen wurde er mit dem k. k. Landstum-Baon 75/1 an die serbische Front geschickt. Wohl erst nach der ersten Serbien-Offensive und dem Rückzug Mitte Dezember 1914 an die Grenze östlich von Sarajevo, fand Anton Günther die Zeit für weitere Texte und erste Karten. Zwischen März und September 1915 ruhten die Waffen.
Es bot sich nun Zeit für etwa 30 Kriegstexte und etwa ebenso viele Postkartentitel. Einige sogar mit farbigen Zeichnungen oder Kunstschrift, die meisten auch aus Kostengründen, im Bleisatz auf einfaches Papier gedruckt.
Im März 1915 wurde Anton Günther Gefreiter, am 1. Juli 1915 Korporal.
Nach der erfolgreichen 2. Offensive gegen Serbien wurde Günther mit seinem Bataillon nach Italien verlegt und nahm 1916 an der 6., 7. und 8. Issonzoschlacht teil. Oktober 1915 und August 1916 erhielt er Silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Klasse, August 1918 die 1. Klasse.
Diese Auszeichnungen sind mehrfach
auf Postkarten vermerkt. Am 2. November 1916 wurde ihm der linke Fuß durchschossen. Er landete in den Spitalen Haiderschaft, Agram (heute Zagreb) und am 31. Dezember 1917 in Komotau. Erst 1918 konnte er aus dem Lazarett entlassen werden und wurde als kriegsuntauglich zum Hilfsdienst nach Leitmeritz abkommandiert, bevor er Herbst 1918 aus dem Kriegsdienst entlassen wurde.

Insgesamt schrieb Anton Günther zwischen 1914 und 1918 mindestens 70 Texte zur Kriegsthematik, vermutlich 28 davon haben eine Melodie.  (LPK)


| DOKUMENTE

Verschiedene Dokumente um
Anton Günther





Vortragsordnung
eines
Auftrittes 1915 in Annaberg
Spendenaktion des Erzgebirgsvereins 1908 für
Anton Günther
und dessen Hausbau mit Spendenvermerk der Einzahlung des EZV Rechenberg-Bienenmühle
Antons Günthers 50. Geburtstag in Veröffentlichungen 1926
Anton Günthers Ahnentafel
aus dem Glückauf! 1936
Die wechselvolle Geschichte
der Dreckschänke
in Fakten und
Die Dreckschänke in alten Innenaufnahmen 1927 bis 1935



Die Personen auf
den Liedpostkarten
Anton Günthers


Nicht nur sich selbst gönnte Anton Günther Lieder und Postkarten.
Die von ihm fast abgöttisch verehrte eigene Großmutter bekam das Lied „Mei Grußmütterla“ und zu ihrem 91. (farbig), 92. und 93. Geburtstag (schwarz-weiß) dazu noch eigene Karten mit Foto. Günthers Kinder erhielten zum Schulanfang 1915
(„Dr erschte Schulgang - Erwin.“)
und 1916 („Nu gieh du Madl aa zer Schul - Maria.“) Gedichtkarten, wie auch Kriegskameraden und der gefallene Jugendfreund Hans Kriegelstein („Heldentud“, „Ruhen Friedn“) 1915 Landsturmgedichte. Und auch das Nachbarsmädchen Anna wurde 1905 berühmt als
„'s Annl mit'n Kannl“. Einzig Anton Günthers Frau Marie geb. Zettl
(1886-1957) fand nie auf eine Liedpostkarte. Sie bekam nur einen notenlosen Landsturmgruß mit der Karte „Ah Meiner Fraa.“

Anton Günther selbst:
„Wie dr Schnawl schtieht.” Nr. 33, 34 (fünf verschieden Fotos), 1906-1921.
„Da Ufn'bank.”, Nr. X, 9, gezeichnet, 1903.
„Mei Vaterhaus.” Nr. XIX, 18 (1902, um 1930; gezeichnet als Kind beim Ziegenhüten (erste und zweite Vers.); vor dem Vaterhaus mit Frau beim Klöppeln und Großmutter mit Holztagekorb (zweite Vers.).
„Mei Bart.”, Landsturmlied; mit Foto in Uniform, 1916

Anna Günther geb. Hell,
die Großmutter:

„Mei Großmütterla.”, Nr. 50, 37; dazu zum 91., 92., 93. Geburtstag Nr. 37 mit Foto (f, sw); weitere Karte (vielleicht durch einen Fehldruck des Geburtsdatums) „Zu Großmütterlas 93. Geb.” und eine Karte der Tolerhanstonl-Stiftung mit gleichem Foto.
„Mei Vaterhaus.” Nr. 18 (um 1930; gezeichnet vor dem Vaterhaus mit Holztagekorb, Anton Günther und Frau (zweite Vers.).
Maria Günther, geb. Zettl,
seine Frau:
„Ah Meiner Fraa.“ 1915 (Gedicht).
„Mei Vaterhaus.” Nr. 18 (um 1930; gezeichnet vor dem Vaterhaus mit Anton Günther und der Großmutter (zweite Vers.).

Maria „Maritsch” Günther,
seine Tochter (verh. Lehmann):

„Nu gieh du Madl aa zer Schul - Maria.“ 1916 (Gedicht)
Irmgard Maria Günther,
die jüngste Tochter (verh. Major):

„Schneeschufahrer-Marsch.”, Nr. 55a, 54, 53a, unbenannt gezeichnet, 1913.
Die jüngste Tochter „Irma” sorgte
im Oktober 2011 für eine ganz außergewöhnliche Schenkung.
Inzwischen 93-jährig, in einem Altenheim in Frankfurt/Main lebend, übereignete sie entsprechend eines Herzenswunsches ihre Vaters, einen (ihren) Teil des Nachlasses Anton Günthers dem Sächsischen Volkskunstmuseum in Dresden.
So insgesamt 144 Fotos, 290 Liedpostkarten (darunter auch fremde, die ihr Vater erhielt und sie zusammentrug), Briefe und Zeichnungen sowie die letzte Gitarre ihre Vaters. Ein leider nur kleiner Teil war vom 26. November 2011 bis 29. Januar 2012 im Rahmen einer Weihnachtsausstellung im Jägerhof zu sehen. (LPK)
Erwin Günther, sein Sohn:
„Dr erschte Schulgang - Erwin.“ 1915 (Gedicht)
Anna „Anny” Hell, verh. Zichäus:
„'s Annl mit'n Kannl.”, Nr. 23a; besungen, gezeichnet.
Hans Kriegelstein, Jugendfreund:
„Ruh en Friedn ...Für Hans Kriegelstein.“ 1915 (Gedicht)


Die Orte auf
den Liedpostkarten
Anton Günthers

Breitenbach, Dreckschänke:
Da Draakschenk. 37, 25, 1904
Fichtelberghaus, Oberwiesenthal:

Deitsch on frei! XIIc, 1901
's Schwarzbeergieh. o. Nr., 1902
Bleib'n mr noch... XX, 19, 1903
Da zwa Fenk'n, XXVII, 1903
Arzgeberch wie bist du... 77, 1927
Gottesgab, Vaterhaus:
Mei' Vaterhaus., 1903 (zweit. Version)
Gottesgab, Wohnhaus:
Schmatz när zu. 20, 1920
Bleib'n mr noch... 19, 1920
Gottesgab, Ortsansicht:

Allerhand ve dr... 39, 1906
Johanngeorgenstadt, Glöckl:
's Galöckl. 44, 24, 33, 1903
Keilbergturm,
Kaiser-Franz-Josef-Aussichtsturm:
Da Ufenbånk. X, 1899
Frisch on frei! 12a, 1900
Deitsch on frei! XIIa, 1901
Deitsch is mei Liedl. XII, 1907
Keilberg:
Arzgeberch wie bist du... 77, 1927
Leipzig, Völkerschlachtdenkmal:
Da Völkerschlacht. 57, 1914
Neues Haus, Oberwiesenthal:
's neia Haus. 84, 1934
Oberwiesenthal:

Willkomma in Wiesntol. 76, 1927
Pleßberg, Aberthamer Aussichtswarte:
Deitsch on frei! XIIb, 1901

Sonnenwirbelhäuser
am Keilberg:

Herwistlied 48, 1910
Spitzberg bei Gottesgab:
Wu da Walder... 44, 30, 1905
Tellerhäuser:
Wenn dr Schnee wag gieht. 41, 1907
Unruh am Keilberg:
Mei Vaterhaus, XIX, 1903

(Ort/Objekt/Karte/Nummer/Jahr)



Die Fehldrucke auf
den Liedpostkarten
Anton Günthers

Da Uf'nbank.
Nr. 9, Druckfehler im inneren Klappeninnentext rechts: „Das Lied entstand 1099, 1905

's hot Jeder sei Freid.
Nr. 16, Eindruck der Nummer 16
in grau. Durch die schlechte Druckqualität des nachträglichen Zudruckes lassen sich dabei statt „16” in verschiedenen Auflagen auch 18, 10 oder 6 herauslesen, um 1912.
Deitsch on frei wolln mr sei
Nr. 43, Druckfehler im Wortlaut:
„Der deutschen Studentenschaft der Ezgebirges gewidmet.”, 1908



Großmütterla.
Nr. 37, Druckfehler im Bildtext auf
der Version mit Foto. Falsches Geburtsdatum zum 91. (1913)
und 93. Geburtstag (1915):
4. statt 1. Februar 1822.
Vergass dei Hamit net!
Nr. 47, Druckfehler in der Nummerierung. Die Karte erschien in einer Auflage als Nr. 4, ca. 1920.


Die teuersten
Liedpostkarten
Anton Günthers

Diese Auflistung ist als
inoffiziell zu werten, da zum einen
der Zeitraum 2009-2013 zu kurz erscheint, und hier ausschließlich Auktionsverkäufe von berücksichtigt wurden und
außerdem immer wieder Angebote vor Ablauf beendet und die Karten andersweitig verkauft werden.
Alle Verkäufe über 100 Euro:

1. Da Pfeif (Vorkarte)
560,00 Euro (28. Setémber 2009)
2. D'r ålta Bord'nhannler (Vorkarte)
377,96 Euro (22. Januar 2014)
3. 's fållischa Nannl! (Nr. VI, 1900)
360,59 Euro (19. November 2012)
4. An onern Kaiser!
357,61 Euro (28. November 2012)
5. Hurra ’s gieht lus. (Österr. Vers.)
353,01 Euro (27. Mai 2009)
6. Landschtorm-Marsch. (Nr. 60)
330,59 Euro (4. Dezember 2009)
7. Waidmannsheil vom Jägerball
301,87 Euro (15. Mai 2009)

8. Hurra ’s gieht lus. (Dt. Version)
297,00 Euro (18. Juni 2009)
9. Am fernen Isonzostrand (o. Not.)
276,59 Euro (6. März 2011)
10. Anton Günthers Grossmutter
271,00 Euro (9. September 2009)
11. Frisch on frei!
wurde bei 126,66 Euro schon nach zwei Tagen als Angebot gelöscht, ging für mindest. 250,00 Euro an einen ungeduldigen Käufer
(20. Oktober 2012)
12. Foosndlied.
240,00 Euro (16. Januar 2011)
13. Foosndlied.
229,99 Euro (4. Mai 2013)
14. Da Uf'nbank. (Vorkarte)
217,60 Euro (16. Januar 2011)
15. Dr Kaiser ruft ens Fald! (Wapp.)
214,00 Euro (1. März 2012)
16. Dr Kaiser ruft ens Fald! (1. Vers.)
213,00 Euro (6. März 2011)
17. Ben Ahfang on ben End! (o.Not.)
210,00 Euro (11. Oktober 2009)
18. A deitscher Gruss. (a. Sarajevo)
206,00 Euro (28. Juni 2009)

19. Schatten-Porträtkarte, 1936.
199,99 Euro (26. Juli 2013)
20. Kaa Licht.
199,99 Euro (26. Juli 2013)
21. Foosndlied.
178,00 Euro (18. Juni 2011)
22. A deitscher Gruss. (a. Sarajevo)
174,55 Euro (28. Mai 2009)
23. Of Postn. (ohne Noten)
170,64 Euro (19. September 2010)
24. Ehrt da altn Leit! (Autograph:
am 18.6.1911 n. Steudten von A. G. geschriebene Geburtstags-Karte)

169,99 Euro* (2. September 2012)
* Angebot vorzeitig beendet
25. A deitscher Gruss. (a. Sarajevo)
166,59 Euro (28. Mai 2009)
26. Kaa Lüftl... (Porträtkarte)
160,59 Euro (3. Juni 2012)
26. Aafoch on racht... (Porträtkarte)
160,59 Euro (19. Dezember 2013)

28. Da Landesschau en Komotau!
151,00 Euro (8. November 2012)
29. Auf ze Gott!
141,00 Euro (25. Dezember 2011)
30. A. Günther als Landsturmmann
136,59 Euro (25. Dezember 2011)
31. Anton Günther auf der Uf'nbank der Dreckschänke Fotokarte, 1936
131,00 Euro (14. November 2012)
32. Da Vuglbeer. (XIII, Joh. G.)
126,59 Euro (9. Juli 2013)
33. Anton Günther m. Rucksack
126,00 Euro (14. November 2012)
34. Da Landesschau en Komotau!
129,51 Euro* (4. Mai 2013)
* zus. mit 23 unbedeutenden. Karten
35. Allerhand ve dr Gutsgoh (Dk.) 122,55 Euro (3. Juni 2009)
36. Da Landesschau en Komotau!
117,16 Euro (3. Mai 2009)
37. Hurra ’s gieht lus. (Österr. Vers.)
116,77 Euro* (13. April 2013)
* zusammen mit 26 anderen Karten 38. On laf ich tausnd Schtundn weit (Porträt mit Spruch)
112,99 Euro (13. Oktober 2012)
39. Gruss ausn Fald!
112,21 Euro (19. März 2012)
40. Gruss ausn Fald!
111,11 (19. März 2012)
41. Da Landesschau en Komotau!
104,00 Euro (7. Februar 2012)
42. Deitschböhmerland.
102,51 Euro (3. Juni 2009)
43. 103 Lieder.

101,00 Euro (14. November 2012)

Stand: 23. Januar 2014

INFO: Diese Preise sind beachtlich, wenngleich längst noch nicht
wirklich rekordverdächtig.
Die bisher teuerste – und wohl älteste – Postkarte der Welt wurde im März 2002 für 31 000 britische Pfund (damals umgerechnet 50 000 Euro) versteigert. Die handgemalte, Humorkarte aus dem Jahr 1840 mit einer seltenen Penny Black Briefmarke ersteigerte auf der Londoner Briefmarkenbörse ein Sammler aus Riga.

In Deutschland gilt eine 2008 ersteigerte Bauhaus-Karte von Paul Klee mit 22 000 Euro als teuerste verkaufte Karte.

Möglicherweise die teuerste Anton-Günther-Karte ist eine vermeintlich der ersten Auflage zuzuordnende Karte „Drham is' drham“ (ohne Nummer), die auf einer Dresdner Auktion 2008 für unglaubliche 1200 Euro gelistet war.


Lieder ohne bzw.
ohne bekannte Liedpostkarten

1895
Da Gutsgoh!
*
1902
Freit eich, ihr Leit!
En Wald.

1904
's Madl ven Wald.
D'r Mond lässt ka Ruh.
Wie ich e klaner Gong noch war.
's beste Kraitel.

1905
Gebrochna Trei.
Ich muss dir'sch sogn.
's gestuhlene Harz.

1906
Guter Råt.

1907
Dr schännste Klang.
's Madl ven Stadl.
Wacht auf!

1908
Kennst de dos rausch'n en Wald?
1909
Gonger, halt aus!
1912
Dr alta Fatzer.
Dr Wald is schlofn ganga.
Gruss an König!
1913
Landesmuseum für Volkskunst.
1916
Dort zierht mich's immer hie.
1917
Mei Liedl.
1918
Nort sei mr alla gleich.

1919
In dr Sommerschzeit.
A Grünerts ward ka Nachtigall.
Weil ich a Deitscher bi.
Wie glücklich ich bi!
1921
Wenn da Vuglbeer blüht!
1922
Alta Kameraden.
1924
Denk dra, deß du a Deitscher bist!
1927
Drham en Stübl!
's Glück!
1934
Allerhand Watter!
1935
Of dr Gutsgoher Höh!
1937
Madl, dich Gott behüt!

* Melodie nicht von Anton Günther

INFO: Die Lieder der Jahre 1895
und 1902 könnten zu den bisher
nicht belegbaren Liedpostkarten-Nummern XXIII bis XXVI gehören.
Dafür kämen außerdem die in der arabischen Nummerierung später mit Farblithographien erschienen Lieder Allerhand ve dr Guttsgoh (1898), Hamweh (1900), 's Galöckl,
's treia Madl, Hutzenlied und Weihnachtsfried'n (alle 1902 geschrieben) in Frage. (LPK)


 

 

 

Verzeichnis aller Postkarten
Anton Günthers zu Lebzeiten


| DETAILLIERTER KATALOG


Karten in Originalschreibweise der jeweils ältesten bekannten Version sowie Nummern, Besonderheiten und die Varianten als Bild.
Allerdings sind nur die entscheidendsten der zahllosen Abweichungen
in Anordnung, Farbgebung oder Verlagsangabe berücksichtigt.

Neben den Liedpostkarten sind auch Landsturmlieder (L), Spruchkarten (S), Gedichte (G), Karten zu bestimmten Ereignissen (E), sowie die Foto- bzw. Porträtkarten (P) und Karten der Tolerhanstonl-Stiftung (T) beinhaltet, die im
Verlag Anton Günthers erschienen.
Farblich unterlegte Karten erschienen nach dem Tod Anton Günthers.
Sie dienen zur Deutlichmachung wesentlicher Veränderungen.


Die Karten mit   sind auf weiteren Seiten ausführlicher beleuchtet.
Die Karten mit sind bekannt, aber in keiner Ansicht vorhanden
Vergrößern der Karten durch klicken auf die Kleinbilder möglich.


Die letzten Neubearbeitungen bzw. Änderungen sind mit gekennzeichnet


Verzeichnis Anton Günther (Gottesgab, 1905-1912),
Verzeichnis Verlag Wilhelm Vogel (Schwarzenberg, 1938), Titelverzeichnis Irmgard Major (Frankfurt/Main, 1980, 1984, 1988), Sammlung Siegfried Kandler (Sehma, 2003-2006), René Röder (2006-2014)

Drham is(') drham.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1895) o. Nr.*, I**, 1, 1***
(* Die erste Liedpostkarte der Welt, 1895/96 in seiner einfarbig olivgrünen Version ohne Nummer, ohne Noten und ohne Verlagsvermerk – Erstauflage 100, Zweitauflage 500 Stück;
** Mit unterschiedlichen Verlagsangaben „Joh.“ und „Ant. Günther“ zwischen 1897 und etwa 1905 – zunächst noch mit Vermerk: „Ged. v. A. G.”, dann ab etwa 1897 „Ged. v. A. Günther, Gottesgab.” und 1901 „Text, Melodie u. Zeichnung v. Ant. Günther”; Nummer zunächst „I.”, dann ab 1901/02 „No. I.”;
bis 1898 auslaufender Bogen des eingeklinkten Bildes
*** nach 1939 mit vier statt zuvor fünf Versen und mit Verlagsvermerk Sudetengau statt Böhmen)

Drham is' drham.
Ersterscheinungsjahr: 1895/96
Nummer: ohne Nr.
ohne Nummer, ohne Noten und ohne Verlagsvermerk; Vermerk: „Ged. v. A. G.”; auslaufender Bogen
Drham is' drham.
Ersterscheinungsjahr: 1897-1901
Nummer: I
ohne Noten; Vermerk: „Ged. v. A. Günther, Gottesgab.”; Gruss aus... in Textrahmen überlappend, kein auslauf. Bogen mehr
Verl. v. Joh. Günther, Gottesgab No. 113.
Drham is' drham.
Ersterscheinungsjahr: 1902-1907
Nummer: No. I
o. Noten; Vermerk: „Text, Melodie u. Zeichnung v. Ant. Günther”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Drham is drham.
Ersterscheinungsjahr: ab 1908
Nummer: 1
Farb-Lithographie mit Noten
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Drham is drham.
Ersterscheinungsjahr: 1939 bis1942
Nummer: 1
Buchdruck n. Farb-Lithographie m. Not.; vier, statt fünf Verse
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb., Sudentengau



Groshahnerlied. (Groshahner.)

Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1898) Nr. II*, 2, 31, 31**
(* Groshahner, auch ohne Nummer; ** Groshaanerlied)



(D'r) Schwåmmagieher.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1898) Nr. III*/**, III*** 2***
(* 1898-1900 als Schwåmmagieher, einfarbige Lithographie ohne Noten im
Verl. v. Joh. Günther Nr. 113;
** 1901 Farblithographie D'r Schwåmmagieher mit Noten im Verl. v. Joh. Günther; 1902 im Verl. v. Ant. Günther jeweils mit „Gruß aus dem Erzgebirge”!;
1903 mit „Gruß aus...”
*** ab 1908 Farblithographie D'r Schwammagieher im Ant. Günther's Selbstverlag, und in arabischer Nummerierung)
Schwåmmagieher.
Ersterscheinungsjahr: 1898-1900
Nummer: III
einfarb. Lithographie ohne Noten
Verlag v. Joh. Günther, Gottesgab, 113
D'r Schwåmmagieher.
Ersterscheinungsjahr: 1901
Nummer: III
Farblitho mit Noten, Hämmern, Gruß aus dem Erzgebirge
Verlag v. Joh. Günther, Gottesgab, 113
D'r Schwåmmagieher.
Ersterscheinungsjahr: 1902
Nummer: III
Farblitho mit Noten, erkennbare Änderung in Verlagsangabe
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, 113
D'r Schwåmmagieher.
Ersterscheinungsjahr: ab 1903
Nummer: III
Farblithographie mit Noten, mit Hämmern, mit Gruß aus....
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, 113
D'r Schwammagieher.
Ersterscheinungsjahr: ab 1906
Nummer: III
Farblithographie mit Noten, mit Hämmern, mit Gruß aus....
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
D'r Schwammagieher.
Ersterscheinungsjahr: 1908
Nummer: 2
Farblithographie mit Noten, mit Hämmern, mit Gruß aus....
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
D'r Schwammagieher.
Ersterscheinungsjahr: ab 1909
Nummer: 2
Farblithographie mit Noten, mit Hämmern, ohne Gruß aus....
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
D'r Schwammagieher.
Ersterscheinungsjahr: 1915, bis 1925
Nummer: 2
Farblithographie m. Noten, unterschiedliche Rückseiten
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen. Ges. gesch.
D'r Schwammagieher.
Ersterscheinungsjahr: ab 1925
Nummer: 2
Farblithographie mit Noten, mit Hämmern, ohne Gruß aus....
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
D'r Schwammagieher.
Ersterscheinungsjahr: verm. 1935/36
Nummer: 2
Farblithographie m. Noten, m. Hämmern, o. Erzgeb. Böhmen
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab.



Klippl-Lied.
Die Seite zur Karte
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1899) Nr. IV*, IV**, 3**

(* einfarbiges Motiv mit Noten; 1899-1902 im Verlag von Joh. Günther, Gottesgab, Nr. 113; ** 1903-1919 einfarb. Motiv mit Noten mit unterschiedlichen Zudrucken
und Verlagsbezeichnungen im Verlag Ant. Günther;
** Farblithographie mit Noten ab 1920)
Klippl-Lied.
Ersterscheinungsjahr: 1899
Nummer: IV
(1899-1902 - einfarb. Motiv mit Noten; Verlag Joh. Günther
Klippl-Lied.
Ersterscheinungsjahr: 1903
Nummer: IV
(1903-1905 - einfarbiges Motiv mit Noten; Verlag Ant. Günther
Klippl-Lied.
Ersterscheinungsjahr: 1907
Nummer: IV
(1915-1917 - einfarbiges Motiv mit Noten; Verlag Ant. Günther
Klippl-Lied.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: IV
(1915-1919 - einfarbiges Motiv mit Noten; Verlag Ant. Günther
Klippl-Lied. ¹)
Ersterscheinungsjahr: (1920)
Nummer: 3
(1920 bis 1942 - Farblithographie mit Noten)
Anton Günther's Selbstverlag

¹) Klöppel-Lied



D'r ålta Bord'nhannler oder Da guta ålta Zeit.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1899) Nr. V*, 5**, 4***
(* 1899-1902 - einfarbige Vorkarte ohne Noten im Verlag von Joh. Günther, Gottesgab, Nr. 113; *** 1905 - farbige Lithographie im Verlag von Ant. Günthers, mit dem gleichen Motiv wie zweite Karte Allerhand ve dr Guttsgoh *); **** geänderte Nummerierung ab 1920)
D'r ålta Bord'nhannler* oder Da guta ålta Zeit.
Ersterscheinungsjahr: 1899
Nummer:
V
1899-1902 - einfarb. Motiv mit Noten
Verlag v. Joh. Günther, Gottesgab, 113
Da guta alta Zeit.
Ersterscheinungsjahr: 1905
Nummer: 5
(1905-1910 - Farblithographie mit Noten und verkürztem Titel
gleiches Motiv wie zweite Version Allerhand ve dr Guttsgoh *)

Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
 
Da guta alta Zeit.
Ersterscheinungsjahr: 1920
Nummer: 4
Farblithographie mit Noten, Nummernänderung und verkürztem Titel
gleiches Motiv wie zweites Motiv Allerhand ve dr Guttsgoh *)

Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.

INFO: „Bord'nhannler”, also Bortenhändler, waren die mobilen Kleinwarenhändler der Zeit Anton Günthers. Sie tingelten von Haustür zu Haustür um „hausierend“ ihre Waren anzubieten. Anders als heute, waren sie beliebt in den ländlichen Gebieten, quasi das Tor zur weiten Welt. Geschäfte oder Warenhäuser gab es nur in den größeren Orten oder Städten. Die erzgebirgische Bezeichnung als Bortenhändler kam mit dem Aufschwung der Posamentenindustrie Mitte des 16. Jahrhunderts.
Borten auch Bordüren sind verzierte Kanten oder Geweberänder an Stoffen, Kleidungsstücken, Teppichen oder Polstermöbeln. Sie eroberten von Frankreich aus kommend das Erzgebirge. Es entstand eine gut gehende Posamentenindustrie, die die Herstellung aller schmalen Textilarten von Besatz- und Schmuckartikeln umfasst, also auch Fransen, Quasten oder Schnüre.
Während in den europäischen Metropolen besonders kunstvolle seidene bzw. mit Gold-oder Silber gewirkte Bordüren von schottischen Händlern gefragt waren, wurden im Erzgebirge, und da zunächst in Annaberg, von Barbara Uthmann einfache Borten auf der Bortenlade gewirkt. Wie das Klöppeln entwickelte sich die Posamentenindustrie dort schnell als beliebte zusätzliche Erwerbsquelle der erzgebirgischen Familien, die durch den Niedergang des Bergbaus nach alternativen Verdienstmöglichkeiten suchten. Dies geschah durch Heimarbeit auch mit der Bortenwirkerei.
Um 1900 gab es im Erzgebirge 200 000 Heimarbeitsstätten. Bedenkt man, dass ganze Familien dabei mitwirkten, kann von einer flächendeckenden Verbreitung ausgegangen werden. Die mobilen Hausierer, also Bortenhändler, versorgten die Heimarbeiter auch kurzfristig mit dem nötigen Zubehör. Die Ware selbst mussten die Heimarbeiter allerdings mit Karren oft sehr weit selbst zum nächsten Bahnhof oder direkt zum Auftraggeber bringen. (LPK)



's fållischa Nannl!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1899) Nr. VI*, VI**, VI***, 5****
(* 1899 bis 1901 einfarbig blau, querformatig im Verl. v. Joh. Günther. „Text u. Zeichn. v. A. Günther, Gottesgab“; „Nachdr. verboten” im Bild unten rechts;
** ab 1903 einfarbig grün, querformatig, „Ant. Günther's Selbstverlag”,
„Nachdr. verboten” nun außerhalb des Bildes in der Verlagsangabe;
*** ab etwa 1908 schwarz mit Zusatz „Diese Lied entstand 1899”;
**** ab ca. 1918 zweifarbig blau-schwarz, Hochformat. Ein Vers auf der Rückseite, eigene Melodie: „Melodie, Text u. Zeichn. v. A. Günther, Gottesgab“;
ab 1920 schwarz, alle Verse auf der Vorderseite,
ca. 1930 braun-schwarz, Verlagsvermerk auf der Rückseite
Erste Versionen bis ca. 1918/19 hatten Fremdmelodie: „Es klappert die Mühle...”)
's fållischa Nannl!
Ersterscheinungsjahr: 1899
Nummer: VI
einfarb. blau, quer, Fremdmelodie „Nachdr. verboten” im Bild
Verlag v. Joh. Günther, Gottesgab 113.
's fållischa Nannl!
Ersterscheinungsjahr: 1903
Nummer: VI
einfarbige grün, quer, „Nachdr. verboten” nun außerhalb
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
's fållischa Nannl!
Ersterscheinungsjahr: 1908
Nummer: VI
einfarbig dunkelgrün, quer, Zusatz „Diese Lied entstand 1899”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
's fallischa Nannl!
Ersterscheinungsjahr: 1918/19
Nummer: 5
Lithographie, zweifarbig blau-schwarz, Hochformat.
Ein Vers auf der Rückseite, nun mit eigener Melodie


Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
's fallischa Nannl!
Ersterscheinungsjahr: ab 1920
Nummer: 5
Lithographie, schwarz, Hochformat.
Alle Verse auf der Vorderseite,
Verlagsangabe auf der Vorderseite

Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
's fallischa Nannl!
Ersterscheinungsjahr: um 1930
Nummer: 5
Lithographie, zweifarbig brau-schwarz, Hochformat.
Alle Verse auf der Vorderseite,
Verlagsangabe auf der Rückseite

Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzg. Böhmen.



's Ei'rück'n.

Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1899) Nr. VII, VII*, 6**
(* einfarbiges Motiv wie Vorkarte; ** ca. 1920 Farblithographie)



D'r Kukuk.

Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1900) VIII*, VIII**, VIII, VII, (7*** ?), 7****
(* 1900 einfarbige Lithographie mit Notenbild; Verl. v. Joh. Günther, Gottesgab 113.
** ab 1902 oder 1903 Farblithographie; bis ca. 1920 weiter in römischer Nummerierung. (Rückseite: Die Ausgaben für...);
*** Kukuk – nicht klar ob diese Version existierte; **** Kuckuk; nach 1930 )



Da Pfeif.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1900) o. Nr.*, o. Nr.**, 9***, 8****
(* einfarbige Lithographie, die auch mit Nummer IX erschienen sein soll, was nicht belegt ist. Es soll die erste Karte mit einem Notenbild gewesen sein;
Farblithographie: ** 1904 bei der Erstauflage versehentlich ohne Nummer;
*** 1904 bis 1907 als Nrummer 9;
**** ab 1908 Nummernwechsel auf Nummer 8)
Da Pfeif.
Ersterscheinungsjahr: 1900
Nummer: o. Nr.
einfarb. Lithographie (grün), , die auch mit Nummer IX erschienen sein soll, was nicht belegt ist. Es soll die erste Karte mit einem Notenbild gewesen sein
Verlag v. Joh. Günther, Gottesgab 113.
 
Da Pfeif.
Ersterscheinungsjahr: 1904
Nummer: (o. Nr.)
Farb-Lithographie mit geändertem Motiv und wahrscheinlich versehentlich ohne Nummer
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab.
 
Da Pfeif.
Ersterscheinungsjahr: 1905
Nummer: 9
Farb-Lithographie mit Nummer

Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab
 
Da Pfeif.
Ersterscheinungsjahr: 1908
Nummer: 8
Farb-Lithographie mit Nummer

Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab

Waidmannsheil vom „Jägerball”...
...in Gottesgab, 2. Feber 1901
(E) - Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1901) o. Nr.
(einfarbige grüne Lithographie ohne Text und Noten; gez. v. Ant. Günther)

Da Uf'nbånk.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1899 oder 1900) Nr. X*, X**, 9**, 9***
(* einfarbige Lithographie mit Keilberg als Motiv vermutlich 1900;
** verändertes Bild, Farb-Doppelkarte in verschiedenen Versionen ab 1902 und mit Notenblattvermerken ab 1903
*** Einzelkarte ab 1938; ab 1939 mit Sudetengau)
Da Uf'nbånk.
Ersterscheinungsjahr: 1899
Nummer: X
einfarbige Lithographie (blau) mit Keilbergturm-Motiv
und kurioserweise falsch gesetzten Notenbild

Verlag v. Joh. Günther, Gottesgab 113
Da Uf'nbånk.
Ersterscheinungsjahr: 1901
Nummer: X
Farb-Lithographie, Doppelkarte
vermutlich von 1901 bis 1902

Verlag v. Joh. Günther, Gottesgab 113, Böhmen
Da Uf'nbank.
Ersterscheinungsjahr: 1903
Nummer: 9
Farb-Lithographie, Doppelkarte
vermutlich von 1903-1905

Ant. Günther's Slbstverlag, Gottesgab, Böhmen
 
Da Uf'nbank.
Ersterscheinungsjahr: 1905
Nummer: 9
Farb-Lithographie, Doppelkarte,
Notenblattvermerk für Clavierausgabe
Druckfehler innen: „Das Lied entstand 1099”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab
 
Da Uf'nbank.
Ersterscheinungsjahr: ab 1906
Nummer: 9
Farb-Lithographie, Doppelkarte,
Notenblattvermerk für Clavierausgabe, Rheinländer

Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab
 
Da Uf'nbank.
Ersterscheinungsjahr: ab 1910
Nummer: 9
Farb-Lithographie, Doppelkarte, ohne Notenblattvermerk


Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab
 
Da Uf'nbank.
Ersterscheinungsjahr: ab 1938
Nummer: 9
Farb-Lithographie, Einzelkarte


Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab



(Js) Mei' Zässichla.

Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1901) Nr. 11*, XI**, XI***, 10****
(* 1901, einfarbige Lithographie blauschwarz oder braun mit Noten;
Verl. v. Joh. Günther, Gottesgab Nr. 113; links Eindruck „901. 221.“
** 1902, Farblithographie als „Js mei'...” mit Noten im Verl. v. Joh. Günther;
*** ab 1903, Farblithographie als „Mei'...” mit Noten im Ant. Günther's Selbstverlag;
**** ab 1907/08, Farblithographie mit Noten, arabische Nummerierung
im Ant. Günther's Selbstverlag)


Frisch on frei!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1901) Nr. 12a*
(* Vorkarte: einfarbige Lithographie mit Kaiser-Franz-Josef-Aussichtsturm und Unterkunftshaus auf dem Keilberg. Mit Noten, 1901 – auch 1900 denkbar.
Ab 1901/02 folgten mit Titeländerung: „Deitsch on frei!“ erste Farblithographie-Versionen mit dem gleichen Text und in mindestens drei verschiedenen Versionen - Nr. XIIa*, XIIb**, XIIc***, XII* (siehe Deitsch on frei!)
Ab 1907 neuerliche Titeländerung in Deitsch is mei Liedl. Veränderte Farblithographie-Version mit verschiedenen Motiven des Keilberg-Turms und verschiedenen Schmuckschleifen)
Frisch on frei!
Ersterscheinungsjahr: 1901
Nummer: 12a
einfarbige Lithographie des Keilberg-Turmes mit Noten und „Gruss aus dem Erzgebirge!”

Verlag v. Joh. Günther, Gottesgab Nr. 113.



Deitsch on frei.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1901) Nr. XIIa*, XIIb**, XIIc***, XII*
(Farblithographie mit dem gleichen Text wie Vorkarte „Frisch on frei!“ (1901),
aber geänderten Bildern. 1907 erneute Titeländerung  in „Deitsch is mei Liedl.”,
da aber als Nr. 11 nur noch mit dem Keilberg-Motiv erschienen;
* 1901 schwarz-rot-goldene Schleife mit Motiv Keilbergturm im Verlag v. Joh. Günther, abweichend mit „Gruß aus...”; ab 1903 im Verlag Ant. Günther ohne Nummernzusatz „a”, mit Gruß aus dem Erzgebirge!;
** 1901 schwarz-rot-goldene Schleife mit Motiv Aberthamer Aussichtswarte
auf dem Pleßberge im Verlag v. Joh. Günther;
*** 1901 schwarz-rot-goldene Schleife mit Motiv Fichtelberghaus
im Verlag v. Joh. Günther)

Deitsch on frei.
Ersterscheinungsjahr: 1901
Nummer: XIIa
Farblithographie mit Motiv Franz-Josef-Aussichtsturm auf dem Keilberge, schwarz-rot-goldene Schleife (goldbronze)
Verl. v. Joh. Günther, Gottesgab Nr. 113.
Deitsch on frei.
Ersterscheinungsjahr: 1901
Nummer: XIIb
Farblithographie mit Motiv Aberthamer Aussichtswarte
auf dem Pleßberge, schw.-rot-goldene Schleife (goldbronze)
Verl. v. Joh. Günther, Gottesgab Nr. 113.
Deitsch on frei.
Ersterscheinungsjahr: 1901
Nummer: XIIc
Farblithographie mit Motiv Fichtelberghaus
schwarz-rot-goldene Schleife (goldbronze)
Verl. v. Joh. Günther, Gottesgab Nr. 113.
Deitsch on frei.
Ersterscheinungsjahr: 1903-1906
Nummer: XII
Farblithographie mit Motiv Keilbergturm, schw.-rot-goldene Schleife (goldbronze); ohne Zusatz „a”; ohne blauen Eindruck
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



103 Lieder
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1901) ohne Nr.
(Farblithographie ohne Noten mit einem einfachen Hintergrundmotiv
zur Fremdmelodie: „Der lustige Kupferschmied”)
103 Lieder
Ersterscheinungsjahr: 1901
Nummer: o. Nr.
Farblithographie ohne Noten mit einem einfachen Hintergrundmotiv

Verl. v. Joh. Günther, Gottesgab, Böhmen.

INFO: Diese Karte, oder besser das Lied „103 Lieder“ gibt Rätsel auf.
Nach der Melodie „Der lustige Kupferschmied'', als bekannt vorausgesetzt, fand ein Notenbild nie auf die Motivkarte. Eigene Noten gab Anton Günther dem Lied erst 1927. Die Karte erschien 1901 im Verlag Joh. Günther. Irritierend ist der Zusatz „Zusammengestellt von A. Günther, Gottesgab“. Das Lied „103 Lieder'' findet sich auch in der widersprüchlichen Gesamtausgabe der Liedtexte, Gedichte, Sprüche und Erzählungen von Gerhard Heilfurth aus dem Jahr 1937. Da ist es auf 1903 datiert, obwohl es auf Postkarte schon zwei Jahre zuvor erschien. Heilfurth „vergaß“ in der „Gesamtausgabe“  – teilweise politisch gewollt – zahlreiche Lieder, klammerte von vorn herein so z. B. die meisten Landsturmlieder aus. Insgesamt verkauften Anton Günther und 1938 sein Sohn Erwin dem Hofmeister-Verlag Noten zu 136 Lieder, darunter auch „103 Lieder“.  Wahrscheinlich war es ein beliebtes „Endlos-Strophen-Lied“, ähnlich dem „Heilig-Ohmd-Lied''. Als Text verwendete Günther Verse verschiedener bekannter Lieder, die verschachtelt wurden. Nach 1901 wurde die Karte eigentlich nicht neu aufgelegt, fand sich aber um 1930 kurioserweise mit dem Verlagsvermerk Joh. Günther in einem von Anton Günther selbst vertriebenen Postkartenalbum wieder. (LPK)


Gruss ven Gutsgewer Fast!
(Jahr unbekannt) o. Nr.
(einfarbige Lithographie ohne Noten - keine Liedpostkarte)


Da Vuglbeer.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1901) Nr. XIII, 12, 12*
(* Farblithographie mit 6 Strophen/5. Strophe als Zudruck/Änderung)

Hamweh.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1901) Nr. XIV, 13
(Farblithographie 1901 im Verlag Joh. Günther, dann ab 1902 im Verlag v. Ant. Günther; ab ca. 1905 als Nummer 13)

Ven alt'n Schlog.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1901) Nr. XV, 14
(Farblithographie)


(Js) 's tuda Vöchela.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1901/02) Nr. XVI*, XVI**, 15***
(* 1901/02 Farblithographie mit „Js“. Ohne Noten im „Verl. v. Joh. Günther, Gottesgab, Nr. 113” und „Gruß aus dem Erzgebirge”
** ab 1902 Farblithographie im Ant. Günther's Selbstverlag, ohne Noten,
mit „Gruß aus...”; bis mindestens 1920 in römischer Nummerierung
*** ab etwa 1922 Änderung der Nummer in „15”, möglicherweise danach sogar
wieder Auflagen in römischer Nummerierung )

INFO: Ist das Lied „'s tuda Vöchela“ wirklich ein Lied? Bis heute sind, obwohl
oft behauptet wurde es hätte sie gegeben, keine Noten bekannt. 1901 erschien die Karte nur mit Text als „Js tuda Vöchela'' in einer ersten Farblithographie
im Verlag Joh. Günther mit der Nummer XVI. Wie bei „Mei Våtterhaus.“ ist
unklar, ob die Karte noch vor, oder nach dem Tod des Vaters von Anton Günther
Ende 1901 in dessen Selbstverlag erschien. Zwar änderte sich später die Schreibweise, aber auch in den 1930er Jahren hatte die Karte noch keine
Noten und die Version der arabischen Nummerierung 15 ist ebenso selten.
Noch 1932 war die Karte in der alten Nummerierung Bestandteil des begehrten Postkartenalbums. Obwohl das Werk als Lied und auch Liedpostkarte eingestuft
wird, ist anzunehmen, dass es sich nur um ein Gedicht handelt. Darauf deutet auch der Vermerk auf der Karte „Text u. Zeichnung v. A. Günther...” hin. (LPK)


's Schwårzbeergieh.
(S) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1902) o. Nr.
(einfarbige Lithographie – Spruch – Motiv mit Blick zum Fichtelberg)
's Schwårzbeergieh.
Ersterscheinungsjahr: 1902
Nummer: o. Nr.
einfarbig grüne Lithographie mit Spruch sowie dem Motiv zweier Heidelbeersucher mit Blick zum Fichtelberg
Verl. v. A. Günther, Gottesgab, 113.

Waidmanns-Heil aus der Jägerhütte am Spitzberg!
En schänst'n is' hålt da drauss'n en Wåld.
(E) (S) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1902)

(einfarbige Zeichnung)


's hot Jeder sei Freid.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1902) Nr. 16, 18, o. Nr.
(Farblithographie)

Blüh' Schwarzbeer blüh.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1902) Nr. XVII, 17
(Farblithographie)

Mei Våt(t)erhaus.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1901 oder 1902) Nr. XIX*, XIX**, XIX, 18, 18***
(Farblithographie, * Våtterhaus - Joh. Günther; ** Vaterhaus - Joh. Günther;
dann Verlag Ant. Günther; *** geändertes Bild Vaterhaus statt Unruh am Keilberg -
ab 1939 "Sudetengau" und Mei Voterhaus)

Bleib'n mr noch aweng do.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1903) Nr. XX, 19, 19*
(zweifarbige Lithographie blaugrün-schwarz mit Fichtelberghaus; ab ca. 1925
* farbige Lithographie mit Wohnhaus Anton Günthers)


Schmåtz när zu.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1903) Nr. XXI, XX, 20, 20, 20*
(Einfarbige Lithographie mit unterschiedlichen Schriftarten und Nummern;
* farbige Lithographie ab ca. 1923 mit dem Wohnhaus Günthers)
 
Schmåtz när zu.
Ersterscheinungsjahr: 1903
Nummer: XXI
Einfarbige Lithographie mit Noten und römischer Nummer
Ant. Günther's Selbstverl., Gottesgab, Erzgeb. Böhmen
 
Schmatz när zu.
Ersterscheinungsjahr: 1910
Nummer: XX
Einfarbige Lithographie mit Noten und römischer Nummer
Ant. Günther's Selbstverl., Gottesgab, Erzgeb. Böhmen
Schmatz när zu.
Ersterscheinungsjahr: 1918
Nummer: 20
Einf. Lithographie mit Noten und handschriftlicher Textvorlage
Ant. Günther's Selbstverl., Gottesgab, Erzgeb. Böhmen
Schmatz när zu.
Ersterscheinungsjahr: 1920
Nummer: 20
Einf. Lithographie mit Noten und Text als Blocksatz
Ant. Günther's Selbstverl., Gottesgab, Erzgeb. Böhmen
 
Schmatz när zu.
Ersterscheinungsjahr: 1923
Nummer: 20
farbige Lithographie ab ca. 1923 mit dem Wohnhaus Günthers
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen


Dr verliebta Boß (Bursch).
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1902) Nr. XXII*, XXII*, 21**
(* einfarbige Lithographie schwarz später blau; ** farbige Lithographie, die Anton Günther am 30. August 1901 in Prag fertigstellte. Dennoch dauerte es noch einige Jahre bis die Lithographie auch erschien – wahrscheinlich aus Kostengründen. Bis 1907 erschien die einfarbige Version. Möglich, dass nach der Umstellung auf römische Nummerierungen, schrittweise ab 1903, die Karte um 1905 als Farblithographie auch aufgelegt wurde. Wahrscheinlich erscheint ein späterer Zeitpunkt ab etwa 1908)
Dr verliebta Boss.
Ersterscheinungsjahr: 1902
Nummer: XXII
einfarb. Lithographie (schwarz) mit Noten
Verlag v. A. Günther, Gottesgab 113.
Dr verliebta Boss.
Ersterscheinungsjahr: 1905
Nummer: XXII
einfarb. Litho (blau) mit Noten, Vermerk Nachdr. streng...
Ant. Günther's Selbstverl., Gottesgab. Böhmen.
 
Dr verliebta Boß. (Bursch).
Ersterscheinungsjahr: vermutl. 1908
Nummer: 21
Farb-Lithographie mit geänderten Motiv
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab
 
Dr verliebta Boß. (Bursch).
Ersterscheinungsjahr: ab 1920
Nummer: 21
Farb-Lithographie mit geänderten Motiv
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab

Hutznlied.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1903) Nr. 23, 22
(Farblithographie – Diese Karte könnte in einer noch früheren Version auch eine Nummer zwischen XXIII und XXVI gehabt haben – dies ist aber nicht belegbar)



Da zwa Fenk'n.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1903) XXVII**, XXVII, 23, 23*, 23**, 23***
(Farblithographie; * Da zwa Fink'n; ** geändertes Bild *** de zwaa Fink'n)


's Galöckl.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1903 oder 1904) Nr. 44, 24*, 33**
(Farblithographie mit dem Bild der Johanngeorgenstädter Bergkapelle Glöckl, Nummernänderungen 1906 *; und 1913 ** .
Diese Karte könnte in einer noch früheren Version auch eine Nummer zwischen XXIII und XXVI gehabt haben – dies ist aber nicht belegbar)
's Galöckl.
Ersterscheinungsjahr: 1903/04
Nummer: 44
Erste Version der Karte –
einteiliges Adressfeld
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
's Galöckl.
Ersterscheinungsjahr: 1906
Nummer: 24
Zweite Version – Nummernänderung, „Ges. geschützt.”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
's Galöckl.
Ersterscheinungsjahr: 1908
Nummer: 33
Dritte Vers. – Nummernänd., „Diese Lied ...”; „Ges. geschützt.”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
's Galöckl.
Ersterscheinungsjahr: 1920
Nummer: 33
Vierte Version – „Nachdruck streng verboten.”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.


Da Draakschenk.
Die Seite zur Karte
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1904) Nr. 37*, 37**, 25***, 25****
(* einfarbig, s/w; ** farbig; *** veränderte Nummerierung; ****verändertes Motiv
durch den Erweiterungsumbau ab ca. 1931 und Titeländerungen: Da bzw. nach 1935 De Draakschänk. Da auch Veränderungen im Text durch die vom Erzgebirgsverein beschlossene Vereinheitlichung der erzgebirgischen Mundartschreibweise)
Da Draakschenk.
Ersterscheinungsjahr: 1904
Nummer: 37
Erste Version der Karte – einfarbige Lithographie mit Noten und Zeichnung Anton Günthers
; einteiliges Adressfeld;
Vorn: ...Breitenbach i. Erzg. und mit Gruß aus...
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Da Draakschenk.
Ersterscheinungsjahr: 1905
Nummer: 37
Zweite Version der Karte – einf. Lithographie mit Noten und Zeichn. Anton Günthers
; zweiteiliges Adressfeld; Vorn: ...Breitenbach i. Erzg. Gruß aus...; gekonterter Verlagsvermerk
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Da Draakschenk.
Ersterscheinungsjahr: 1905
Nummer: 37
Dritte Version – erste farbige Lithographie mit Noten und Zeichnung Anton Günthers: zweiteiliges Adressfeld
Vorn: ...Breitenbach i. Erzg., Böhmen und mit Gruß aus...
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Da Draakschenk.
Ersterscheinungsjahr: 1906
Nummer: 37
Vierte Version – farbige Lithographie mit Noten, Notenblattvermerk und Zeichnung Anton Günthers
mit Gruß aus...
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Da Draakschenk.
Ersterscheinungsjahr: 1907
Nummer: 25
Fünfte Version – farbige Lithographie mit Noten, Notenblattvermerk und Zeichnung Anton Günthers
veränderte Nummerierung, mit Gruß aus...
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Da Draakschenk.
Ersterscheinungsjahr: 1908
Nummer: 25
Sechste Version – farbige Lithographie mit Noten, Notenblattvermerk, Entstehungsjahr 1904 und
Zeichn. Ant. Günthers, mit Gruß aus...
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Da Draakschenk.
Ersterscheinungsjahr: 1913
Nummer: 25
Siebente Version – farbige Lithographie mit Noten, Notenblattvermerk, Entstehungsjahr 1904 und
Zeichn. Ant. Günthers, aber ohne Gruß aus...
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Da Draakschenk.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: 25
Achte Version – farbige Lithographie mit Noten, Notenblattvermerk, Entstehungsjahr 1904 und
Zeichn. Ant. Günthers, wieder mit Gruß aus...
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Da Draakschenk.
Ersterscheinungsjahr: 1917
Nummer: 25
Neunte Version – farbige Lithographie mit Noten, Notenblattvermerk, Entstehungsjahr 1904 und
Zeichn. Ant. Günthers, aber dadauerhaft ohne Gruß aus...
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Da Draakschänk.
Ersterscheinungsjahr: 1920
Nummer: 25
Zehnte Version – farbige Lithographie mit Noten, Entstehungsjahr 1904 und Zeichnung Anton Günthers – geänderter Titel aber ohne Notenblattvermerk und Gruß aus...
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Da Draakschänk.
Ersterscheinungsjahr: 1928
Nummer: 25
Elfte Version – farbige Lithographie mit Noten, Entstehungsjahr und Zeichn. Anton Günthers – geänderter Titel und Erzgeb. Verlagsangabe
Ant. Günther's Selbstverlag, in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Da Draakschänk
Ersterscheinungsjahr: 1931
Nummer: 25
Zwölfte Version – farbige Lithographie mit Noten, Entstehungsjahr und ein Fremdbild durch den Umbau der Dreckschänke – Initial zweifarbig
Ant. Günther's Selbstverlag, in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
De Draakschänk
Ersterscheinungsjahr: 1935
Nummer: 25
Dreizehnte Version – farbige Lithographie mit Noten, Entstehungsjahr und ein Fremdbild durch Umbau der Dreckschänke – Initial einfarbig, Änderungen Text (de, statt da)
Ant. Günther's Selbstverlag, in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.

INFO: Die Dreckschänke war zwischen 1835 und 1945 ein beliebtes Gasthaus in Breitenbach im böhmischen Erzgebirge, nahe Johanngeorgenstadt. Um den Namen ranken sich Legenden. So wird spekuliert, dass sich aufgrund des Straßendrecks unmittelbar vor dem Gasthaus der Namen einbürgerte, oder Bergleute des nahen, ebenfalls besungenen Johanngeorgenstädter Bergwerkes „Galöckl“ (Glöckl) jede Menge Kohlendreck hinterließen. Werbewirksam wurde der Name „Dreckschänke“ übernommen und das vom damaligen Wirt Richard Weickert bei Anton Günther in Auftrag gegebene Volkslied derart populär, dass die Kneipe ab 1904 weit über die Grenzen des Erzgebirges zum beliebten Ausflugsziel wurde. Günthers Lohn für das Lied und die Postkarte: Lebenslang freie Logis, Bewirtung und natürlich zusätzlich zahlreiche Auftrittsangebote.(LPK)

Die Seite zur Dreckschänke

Weihnachtsfried'n.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1904) Nr. 26*, 26
(Farblithographie; * mit Golddruck)


Dr alta Hannlsmah.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1904) Nr. 31, 27*
(Farblithographie; * ab ca. 1915 mit Änderung der Nummer)
Dr alta Hannlsmah.
Ersterscheinungsjahr: 1905
Nummer: 31
Erste Version der Farblithographie
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Dr alta Hannlsmah.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: 27
Zweite Version der Farblithographie mit „Ges. geschützt.”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Dr alta Hannlsmah.
Ersterscheinungsjahr: 1916
Nummer: 27
Dritte Version der Farblitho m. „Nachdruck streng verboten...”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Dr alta Hannlsmah.
Ersterscheinungsjahr: 1917
Nummer: 27
Vierte Version d. Farblithographie mit „Dieses Lied entstand...”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Dr alta Hannlsmah.
Ersterscheinungsjahr: 1920
Nummer: 27
Fünfte Version der Farblithographie ohne Hämmer
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.



's Lab'n is a Büchl
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1905) Nr. 32, 34, 28
(Farblithographie)

Grüß dich Gott, mei Arzgeberch.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1905) Nr. 29, 24, 24*, 24**
(Farblithographie; * geänderte Titelschreibweise Arzgebirch ab ca. 1930;
** Grüß dich Gott, mei Arzgebirg! ab ca. 1942 oder 1946/47 Verlag Ant. Günther's Erben
Vertrieb Wilh. Vogel, Schwarzenberg – A 01 5000 860 )


En Frühgahr.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1905) Nr. 32, 29*
(Farblithographie; * ab ca. 1915 mit Änderung der Nummer)
En Frühgahr.
Ersterscheinungsjahr: 1905
Nummer: 32
Erste Version ohne „Dieses Lied entstand...”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
En Frühgahr.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: 29
Zweite Version m. „Dieses Lied...” u. „Ges. geschützt.”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
En Frühgahr.
Ersterscheinungsjahr: 1920
Nummer: 29
Dritte Version mit „Dieses Lied entstand...” u. „Ges. geschützt.”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.


Wu da Walder hamlich rausch'n.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1905) Nr. 44, 30
(Farblithographie)

's Annl mit'n Kannl.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1905) Nr. 23c, 32a
(Farblitographie - Erstauflage 10 000 Stück)

INFO: Die Tochter des Wirtes aus Anton Günthers Stammkneipe „Zum Tiroler”
könnte die erste Interpretin von Anton-Günther-Liedern sein.
Anny Hell sang fast das komplette Repertoire der da schon fast 40 Lieder zur Laute in der Gaststätte ihres Vaters herunter – dabei war sie noch ein Kind.
Sie hing dem Heimatdichter, der im Vordergebäude der Gaststätte seinen „Verlag Anton Günther” hatte, förmlich am Zipfel. Dem lustigen und aufgeschlossenen Mädchen widmete Günther zum 15. Geburtstag sein „'s Annl mit'n Kannl.” Anny Hell heiratete später den Chemnitzer Notar Dr. Hans Zichäus und lebte mit ihm nach der Vertreibung im westdeutschen Neustadt am Rübenberge bei Hannover. (LPK)


Wie dr Schnawl s(ch)tieht.
Die Seite zur Karte
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1906) Nr. 33*, 34*, 34
(Farblithographie; * mindestens fünf unterschiedliche Porträts, meist zu runden Geburtstagen: 30. (1906) 35. (1911), 40. (1916), 45. (1921), 50. (1926 - da schon ab 1924), ohne Porträt: ab 1931
Wie dr Schnawl schtieht.
Ersterscheinungsjahr: 1906
Nummer: 33 – mit „Ant. Günther geb. 5. 6. 1876”.
(aufgearbeitetes Porträtfoto, gerastert - mit Noten)
Wie dr Schnawl schtieht.
Ersterscheinungsjahr: 1906
Nummer: 33 – mit „Ant. Günther geb. 5. 6. 1876”.
(Porträtfoto, gerastert - mit Noten)
Wie dr Schnawl schtieht.
Ersterscheinungsjahr: 1911
Nummer: 33 – ohne „Ant. Günther geb. 5. 6. 1876”.
( Porträtfoto, gerastert - mit Noten)
Wie dr Schnawl schtieht.
Ersterscheinungsjahr: 1916
Nummer: 34 – ohne „Ant. Günther geb. 5. 6. 1876”.
(Porträtfoto, gerastert - mit Noten und Hämmern)
Wie dr Schnawl schtieht.
Ersterscheinungsjahr: vermutlich um 1916
Nummer: 34 – Nachauflage des zweiten Motivs von 1906 mit geänderter Nummer; Verlagsvermerk links; ohne „Ant. Günther geb. 5. 6. 1876”. (Porträtfoto, gerastert - mit Noten)
Wie dr Schnawl stieht.
Ersterscheinungsjahr: 1924 (48. Geburtstag)
Nummer: 34
( Porträt, Farblitho nach Foto - mit Noten)
Wie dr Schnawl stieht.
Ersterscheinungsjahr: 1931
Nummer: 34
(Wappen mit Spruch und Noten)

INFO: Zu runden Geburtstagen gönnte sich Anton Günther selbst eine Postkarte.
1906 tat er dies erstmals zu einem seiner Lebensweisheiten „Wie dr Schnawl schtieht.“ mit einem applizierten Foto, das auf der ersten Version eingearbeitet (aufgeklebt) wurde. Zu runden Geburtstagen folgten vier weitere Versionen mit Porträt.
Ab dem 55. Lebensjahr nicht mehr, da zierte die Karte nur noch ein Schild. Nahestehende Personen wurden von Anton Günthers ebenfalls auf Liedpostkarten gewürdigt. Günthers Großmutter bekam sogar ihr eigenes Lied („Mei Grußmütterla“) und zu ihrem 91. (farbig), 92. und 93. Geburtstag (schwarz-weiß) dazu sogar ein
Foto auf die Liedkarte. Günthers Kinder erhielten zum Schulanfang Gedichtkarten, Kriegskameraden Landsturmgedichte und das Nachbarsmädchen Anna wurde
1905 mit der Liedpostkarte „'s Annl mit'n Kannl“ berühmt. Einzig Anton Günthers
Frau Marie geb. Zettl (1886-1957) ging überraschend leer aus. (LPK)




Dr Battlmah.*)
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1905) Nr. 51, 35*
(Farblithographie; * ab ca. 1915 mit Änderung der Nummer – *) Bettelmann.)
Dr Battlmah.*)
Ersterscheinungsjahr: 1905
Nummer: 51
Erste Version ohne „Diese Lied entstand...”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Dr Battlmah.*)
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: 35
Zweite Version mit „Diese Lied entstand...” u. „Ges. geschützt.”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Dr Battlmah.*)
Ersterscheinungsjahr: 1920
Nummer: 35
Dritte Version mit „Nachdruck streng verboten”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.



Feierohmd.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1905) Nr. 30, 36, 36*
(Farblithographie; * Volksbildverlag ab 1939)


Mei Grußmütterla.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1906) Nr. 50, 37, 37*, 37**
(* farbe Großmutters 91.; ** s/w-Foto Großmutters 92. u. 93.,
beim 91. und 93. falscher Geburtstag)

INFO: Das Grußmütterla! Keine andere Person vergötterte Anton Günther mehr.
Sie ist die Person die neben ihm selbst am meisten auf seinen Karten erschien. Seine Frau Marie fand nicht einmal auf eine Liedpostkarte. Vielleicht liegt die fast übertriebene Liebe zur Großmutter Anna geborene Hell (* 1. Februar 1822; † 19. April 1919) maßgeblich daran, dass sie es war, die die Familie nach dem frühen Tod der Eltern durchbrachte. Mit 12 Jahren verlor Anton Günther seine Mutter, 26-jährig nach dem Tod seines Vaters wurde er Familienoberhaupt von zehn Geschwistern. Ohne die Großmutter hätte er dies wohl nicht geschafft. Ab den 90. Geburtstag bekam die Großmutter jeweils gering abweichende eigene Geburtstagskarten (zum 91., 92., 93.), zum 93. zudem ein weiteres Gedicht auf einer Karte. „Zu Großmutters 93. Geb.'' (1915). Dann brachen Veröffentlichungen vielleicht durch 1. Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise ab. Anna Günther wurde 97 Jahre alt. Die Großmutter liegt nur einen Steinwurf von Anton Günthers Grab auf dem Friedhof in Gottesgab, seine Frau Marie Günther geb. Zettl (* 1886, † 1957 in Oberwiesenthal) wurde durch die Vertreibung der Familie aus ihrer böhmischen Heimat ohne diese jemals wiedergesehen zu haben in Oberwiesenthal beerdigt. (LPK)


Morgnlied.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1906) Nr. 52, 38*
(Farblithographie - * ab ca. 1915 mit Änderung der Nummer)
Morgnlied.
Ersterscheinungsjahr: 1906
Nummer: 52
Erste Version der Farblithographie
Ant. Günther's Selbstverlag , Gottesgab, Böhmen.
Morgnlied.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: 38
Farblithographie mit erstmals geänderter Nummerierung
Ant. Günther's Selbstverlag , Gottesgab, Böhmen.
Morgnlied.
Ersterscheinungsjahr: ab 1920
Nummer: 38
Farblithographie mit Jahresangabe „Das Lied entstand...”
Ant. Günther's Selbstverlag , Gottesgab, Böhmen.


Hamwärts
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1906) Nr. 40, 39
(Farblithographie)


Allerhand ve dr Gutsgoh.*)
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1906) Nr. 39*, 40**
(Farblithographie; * Doppelkarte mit Ortsansicht Gottesgab;
** Einzelkarte ab ca. 1920 mit Motiv wie Karte Da guta alta Zeit.)
*) Gottesgab
Allerhand ve dr Gutsgoh.*)
Ersterscheinungsjahr: 1906
Nummer: 39
Erste Version: Farblithographie-Doppelkarte mit einer Zeichnung Anton Günthers, einer Ortsübersicht von Gottesgab. Liedtext, Noten und Verlagsangabe doppelseitig innen.


Ant. Günther's Selbstverlag , Gottesgab, Böhmen.
Allerhand ve dr Gutsgoh.*)
Ersterscheinungsjahr: 1920
Nummer: 40
Zweite Version: Einzellkarte mit dem gleichen Rahmenmotiv wie Karte „Da guta alta Zeit.
12. und 13. Strophe sowie Verlagsvermerk auf der Rückseite
Ant. Günther's Selbstverlag , Gottesgab, Böhmen.



Deitsch is mei Liedl.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1907) Nr. 11*, 11**
Gleicher Text wie VorkarteFrisch on frei! (1901) und Farblithographie
Deitsch on frei!. (1901 bis 1906)

* Erste Farblithographie-Version mit im Vergleich zu „Deitsch on frei!“ verändertem Motiv des Keilberg-Turmes, aber gleichen Granz und schwarz-rot-goldener Schleife;
*** Zweite Farblithographie-Version ab 1920: mit glichem Bild und Granz,
aber hellblauer Schleife und Schriftzug: „Unterkunftshaus auf d. Keilberg 1244 m”.)

INFO: „Deitsch on frei!“, anfangs „Frisch on frei!“, danach
„Deitsch is mei Liedl.“ oder „Wie ich bi.“ Unter all diesen Titeln verbirgt sich ein
und derselbe Text.


Wenn dr Schnee wag gieht
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1907) Nr. 41
Farblithographie mit Motiv Tellerhäuser


O selicha Weihnachtszeit.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1907) Nr. 42
(Farblithographie)
O selicha Weihnachtszeit.
Ersterscheinungsjahr: 1907
Nummer: 42
Farblithographie
Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
O selicha Weihnachtszeit.
Erscheinungsjahr: um 1920
Nummer: 42
Farblithographie
Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.

On laf ich tausnd Schtondn weit...
(P) (S) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1908) ohne Nr.
(einfarbige sw-Lithographie einer Photographie von Franz Landgraf, mit Sinnspruch „On laf ich tausnd Schtondn weit” und Verlagsvermerk Anton Günther und Fotografenvermerk auf der Rückseite. Die Karte wurde um 1909-1911 auch ohne den Spruch im Verlag Franz Landgraf, Zwickau aufgelegt)
On laf ich tausnd Schtondn weit...
Ersterscheinungsjahr: 1908
Nummer: o. Nr.
einfarbig sw Lithographie eines Fotos von Franz Landgraf;
Spruch „On laf ich tausnd Schtondn weit” rot eingedruckt auf der Vorderseite. Dazu Faksimile Unterschrift mit Jahreszahl
Selbstverlag Anton Günther, Gottesgab, Erzgeb.



Deitsch on frei wolln mr sei!

Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1908) Nr. 43, 43*, 43**, o. Nr.***
(Farblithographie mit schwarz-rot-goldenem Wappen; * Studentica mit Druckfehler; ** verändertes vereinfachtes Wappenbild als Farblithographie; *** als Gestattungsdruck für Glückauf! ohne Noten, ohne Bild, ca. 1918)

INFO: Deitsch onfrei wolln mr sei! ist eines der umstrittensten Lieder Anton Günthers. Bis heute wird es von unterschiedlichsten politischen Gruppen verrissen oder verwendet. Bis 1989 war es in der DDR verboten, im Westen wurde es von Sudetendeutschen glorifiziert, aber es blieb über die Wirren der Zeit immer allgegenwärtig. Es muss im zeitbezogenen Kontext des Gesamtwerkers Günthers gesehen werden. Anton Günther war ein Deutscher in Böhmen, mit bedingungsloser Heimatliebe, in einer Zeit riesiger politischer Probleme im sächsisch-böhmischen Erzgebirgsraum. (LPK)

Deitsch wolln mr bleiben.
(G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (August 1908) Gedicht ohne Nr.
(Patriotisches Gedicht, schwarz-rot-gold - mit Goldbronze bedruckt -
Der Deutschen Studentenschaft gewidmet, 8. August 1908)
Deitsch wolln mr bleiben.
Ersterscheinungsjahr: 1908
Nummer: o. Nr.
mit Goldbronze - Der Deutschen Studentenschaft gewidmet


Hemmlschlüssela blüh.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1908) Nr. 44, 44*
(Farblithographie; * Himmlschlüssela, ab ca. 1922)

's Harz muß verschtandn warn.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1909) 45, 45**
(** Ant. Günthers Verlag in..., 1912)

Muhtstacherlied. (Torfstecherlied.)
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1909) Nr. 46*, 46
(Farblithographie; * Torfstechen, sonst Torfstecher)

Vergaß dei Hamit net!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1910) Nr. 47, 4**, 47*, o. Nr.***
(Farblithographie; * abweichendes Motiv, gerastert, wohl nach 1930; ** Fehldruck;
*** Gestattungsdruck C.M. Gärtner ca. 1918)

Herwistlied.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1919) Nr. 48
(Farblithographie mit Motiv Sonnenwirbelhäuser am Keilberg)
Herwistlied.
Ersterscheinungsjahr: 1910
Nummer: 48
farb. Motiv der Sonnenwirbelhäuser mit Text, Notenbild und Zeichnung Anton Günthers
In der Verlagsangabe ...im Erzgeb. Böhmen
Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab im Erzgeb. Böhmen

INFO: Der Keilberg (1244 Meter hoch) gegenüber des Fichtelbergs (1215 m) hieß einst auch Bartolomäusberg oder Seltener Sonnenwirbel. An der westlichen Hangseite lagen einst in 1150 Meter Höhe die als Wander- und Ferienziel beliebten Sonnenwirbelhäuser. Von dort bot sich ein malerischer Blick nach Joachimsthal, Gottesgab und bis ins Egerland. Nach der Vertreibung der dort einst lebenden deutschen Bewohner 1945 wurden die Häuser aufgegeben und verwarlosten. Heute sind beim Aufstieg zum Keilberg von Gottesgab aus, nur noch Fundamentreste erkennbar und die schöne Sicht trübt ein Windpark. (LPK)


Aafach on racht.
(P) (S) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1910) ohne Nr.
(einfarbig grüne Lithographie einer nicht benannten Photographie von Franz Landgraf, mit Sinnspruch Aafach on racht und Verlagsvermerk auf der Rückseite. Karte wurde Notenblatt- und Heft-Käufen sowie den Postkartenalben beigelegt)
Aafach on racht.
Ersterscheinungsjahr: 1910
Nummer: o. Nr.
einfarbig grüne Lithographie eines Fotos von Franz Landgraf
Spruch „Aafach on racht” auf der Rückseite

Anton Günther's Verlag, Gottesgab, Erzgeb.


Dr alta Musikant
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1910) Nr. 49
(Farblithographie)

Ehrt da altn Leit!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1910) Nr. 50, 50*, 50**
(* blaue statt rote Initialen ** graue Initialen)

's treia Madl.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1910) Nr. 51*
(Farblithographie; * gleiches Bild wie zweite Version „Schmatz när zu")


Wenn da Lärich sengt.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1911) Nr. 52*, 52**
(Farblithographie; * sengt; ** singt)

A Liedl aus dr Hamit.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1911) Nr. 53*
(Farblithographie; * gleiches Bild wie „Wannerlied")



Ant. Günthers Grossmutter.
(T) (P) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1912) ohne Nummer – Karte aus
der Serie der Tolerhanstonl-Stiftung mit Porträt von Anna Günther geb. Hell,
der Großmutter Anton Günthers am Klöppelsack

(Tiefdruck mit Foto)
Ant. Günthers Grossmutter.
Ersterscheinungsjahr: 1912
Nummer: o. Nr.
Karte aus der Serie der Tolerhanstonl-Stiftung mit Porträt
von Anna Günther geb. Hell, der Großmutter Anton Günthers am Klöppelsack
Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. (Böhmen)

Denk drah, deß Du a Deitscher bist...
(P) (S) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1913) ohne Nummer
(Porträtkarte mit Spruch als handschriftliches Faksimile (gedruckt). Foto Anton Günthers mit Hut, Rucksack, Stock und Pfeife – Negativ-Vermerk 50697)
(Tiefdruck mit Foto von Franz Landgraf)

Denk drah, deß Du a Deitscher bist...
Ersterscheinungsjahr: 1913
Nummer: o. Nr.
Porträtkarte mit Spruch als handschriftlichen Faksimile. Foto Anton Günthers mit Hut, Rucksack, Stock und Pfeife.
Negativ-Vermerk 50697 – Rückseitenvermerk: R. 1340

Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Da Landesschau en Komotau!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1913) o. Nr., 54*

(einfache braun-schwarze Farblithographie; * gleiches Bild, unterschiedliche Nummerierungen)
Da Landesschau en Komotau!
Ersterscheinungsjahr: 1913
Nummer: o. Nr.
einfache einfarbige Textkarte ohne Noten

nicht eindeutig bestätigt, ob es diese Variante wirklich gab
Anton Günthers Verlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Da Landesschau en Komotau!
Erscheinungsjahr: 1913
Nummer: 54
einfache braun-schwarze Farblithographie
veränderte Nummerierung

Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab in Erzgeb. Böhmen



Schneeschuhfahrer-Marsch.

Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1913/14) 55a, 54*, 54**, 53a, 54***
(* Einzelkarte;** Doppelkarte, a. 53a/54;*** neues Motiv ca. 1930)


Loßt ons wieder Weihnachtn feiern.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1918) Nr. 55
Geschrieben: 1913 – möglicherweise frühere Textkarte um 1913
(Farblithographie)
Loßt ons wieder Weihnachtn feiern.
Ersterscheinungsjahr: 1918
Nummer: 55
farb. Motiv - Liedpostkarte mit Text, Notenbild und Zeichnung Anton Günthers

Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.

INFO: Das Lied „Loßt ons wieder Weihnacht feiern.“ schildert traurige Kriegsweihnachten. Die Liedpostkarte mit Noten erschien 1918 zum Fest erstmals. Der Text entstand weit früher bereits um 1913. Darauf lässt auch die Einstufung der Karte als Nummer 55 schließen. Die nummerierten Karten davor und danach erschienen zwischen 1913-17. Ob 1913 oder 1914 eine einfache notenlose reine Text-Variante dieser Karte erschien, bleibt offen, ist aber aufgrund der Vielzahl von mindestens 50 Karten unter dem Serientitel „Landsturmlieder und Gedichte“ sehr wahrscheinlich. Diese Kartenserie wurde aber nur teilweise nummeriert, auch abweichend vom Erscheinungsdatum mit dem Entstehungsdatum datiert, oder aber gar nicht zeitlich ausgewiesen. Einziger Hinweis ist oft der Dienstgrad Anton Günthers im 1. Weltkrieg. (1914 Landsturmmann; ab März 1915 Gefreiter; ab Juli 1915 Korporal). Eine chronologische Aufstellung  der im Krieg entstandenen Textkarten lässt sich so kaum bewerkstelligen, zumal die genaue Anzahl unklar bleibt, auch weil selbst vermutete Karten aus der Kriegszeit bisher nicht wieder aufgetaucht sind. (LPK)


War sei Hamit liebt
Liebt aa sei Volk

Ant. Günther, Inhaber des Königl. Sächs. Ehrenkreuzes mit der Krone.
(P) (S) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1913/14)

(Porträtkarte mit Spruch und Ehrenbezeichnung rot unter Foto Anton Günthers mit Hut, Rucksack, Stock und Pfeife mit Negativ-Vermerk 50697)
War sei Hamit liebt....
Ersterscheinungsjahr: 1913/14
Nummer: o. Nr.
einfarb. Motiv – Porträtkarte mit Spruch und Ehrenbezeichnung Negativ-Vermerk 50697 – Rückseiten-Vermerk R14 469

Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.

Deitschböhmerland.
...Gwidmet zur Jahrhundertspende für Deutschböhmen.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1913) Nr. 56
(Farblithographie mit Golddruck)
Deitschböhmerland.
Ersterscheinungsjahr: 1913
Nummer: 56
farb. Motiv mit Golddruck- Liedpostkarte mit Text, Notenbild und Zeichnung Anton Günthers

Anton Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Da Völkerschlacht.
...gewidmet Herrn Geheimen Hofrat Clemens Thieme in Leipzig.
(L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1913) Nr. 57

(Farblithographie mit Bild des Völkerschlachtdenkmals)
Da Völkerschlacht
Ersterscheinungsjahr: Oktober 1913
Nummer: 57
Farblithographie mit Bild des Völkerschlachtdenkmals


Anton Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Dr Kaiser ruft ens Fald!
...Lied gewidmet unseren braven Soldaten zum Abschied aus der Heimat!
Zweite Karte: ...Landsturmlieder u. Gedichte in Erzgeb. Mundart
v. Ant. Günther, d. Z. Korporal b. k.k. Landst.-Baon 75./1,
Inhaber d. kgl. sächsischen Ehrenkreuzes m. d. Krone.
(L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1914 und 1915) Nr. 56*, 56**
– die sich auf die Serie Landsturmlieder und Gedichte beziehen könnte
 (als Liedpostkarte „Melodie, Text u. Zeichn.” Doppelbelegung der Nummer
mit Da Völkerschlacht)
(* 1914, zweifarbig schwarz-gelbe Lithographie;
** Herbst 1915, dreifarbige Lithographie mit Wappen und zusätzlichem Spruchband „Mit Gott!” sowie abweichenden Vermerken: ...Gezeichn. i. Felda., Sept. 1915; Auf Rückseite: „Man kann auch singen: Es gieht nach Russland nei u.s.w. Dr Russ muss rauss! Diese Lied sang ich den einrückenden Kameraden am 27. Juli 1914 zum Abschied von der Heimat... 2. Ausgabe”)
Dr Kaiser ruft ens Fald!
Ersterscheinungsjahr: 1914 oder Anfang 1915
Nummer: 56
schwarz-gelbe Lithographie; Landsturmlied mit Noten. Notenbild a. reprod. Vorl. d. Handschrift Günthers; ...gewidmet unseren braven Soldaten zum Abschied aus der Heimat!
Anton Günther's Verlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Dr Kaiser ruft ens Fald!
Ersterscheinungsjahr: September 1915
Nummer: 56
Zweite schwarz-rot-gelbe Version mit Wappen; ...Gezeichn. i. Felde, Sept. 1915; ...2. Ausgabe; Landsturmlied. Noten- und Textbild als reproduzierte Vorlage der Handschrift Günthers.
Anton Günther's Verlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Volksdichter Anton Günther als Landsturmmann.
(P) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1914)
(bräunliche Lithographie mit roter Beschriftung)
Volksdichter Anton Günther als Landsturmmann...
Ersterscheinungsjahr: Frühjahr 1914
...beim k. k. Landsturm Baon. 74/III
Porträtkarte – bräunliche Lithographie mit roter Beschriftung;
Foto aufgenommen im Ausbildungsregiment in Komotau;
A.G ist Inhaber des kgl. sächs. Ehrenkreuzes mit der Krone
Anton Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Gruss an da Kameradn!
...Landsturmlieder u. Gedichte in Erzgeb. Mundart.
Lied entstanden im Feindesland im Herbst 1914 v. Ant. Günther, d. Z. Gefreiter (und Korporal) b. k.k. Landst.-Baon 75./1, Inhaber d. kgl. sächsischen Ehrenkreuzes m. d. Krone.
(L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1914) ohne Nr.
– als Nummer 58 eingestuft

(dreifarbige Lithographie; im Vogel-Verzeichnis als Nr. 58 verzeichnet.
Diese Nummer wurde nie offiziell vergeben)
Gruss an da Kameraden!
Ersterscheinungsjahr: 1914 (Gefreiter); 1915 (Korporal)
Nummer: o. Nr. (58)
Einfache Farblithographie; Landsturmlied mit Noten, ohne Nummer. Text- und Notenbild als reproduzierte Vorlage der Handschrift Günthers. Serie: Landsturmlieder und Gedichte
Anton Günther's Verlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen



Hurra! 's gieht lus.
... Marschlied gewidmet unseren deutschen Brüdern
dies- und jenseits der Grenze
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1914) Nr. 59, 59*

(Farblithographie; zwei unterschiedliche Versionen,
* genau entgegengesetzte Wappenanordnung und jeweils leicht geänderter Text (Deutschland bzw. Österreich)
Hurra! 's gieht lus.
Ersterscheinungsjahr: 1914
Nummer: 59
Landsturmlied in der deutschen Version mit Noten- und Textbild als reproduzierte Vorlage der Handschrift Günthers
Wappenanordnung und Textpassage verändert
Anton Günther's Verlag Gottesgab Erzgeb. Böhmen
Hurra! 's gieht lus.
Ersterscheinungsjahr: 1914
Nummer: 59
Landsturmlied in der österreichischen Version mit Noten- und Textbild als reproduzierte Vorlage der Handschrift Günthers
Wappenanordnung und Textpassage verändert
Anton Günther's Verlag Gottesgab Erzgeb. Böhmen!              



Landschtorm-Marsch.
Worte und Weise v. Ant. Günther,
z. Z. Landsturmmann 75. Bataillon, 1. Komp. *,
sowie Gefreiter ** bzw. Korporal *** b. k.k. Landst.-Bat. 75/1.
Gewidmet unseren braven Landsturmmännern.
(L) Ersterscheinungsjahre und Versionen: (1914 und 15) Nr. 38*, 60**, 60***

(Einfache einfarbige Doppelkarte mit Noten in zwei verschiedenen Nummerierungen)
Landschtorm-Marsch.
Ersterscheinungsjahr: 1914
Nummer: 38
Einfache einfarb. Doppelkarte mit Landsturmmann.
Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, i. Erzgeb. Böhmen.
Landschtorm-Marsch.
Ersterscheinungsjahr: 1914/1915
Nummer: 60
Einfache einfarbige Doppelkarte mit Gefreiter.
Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, i. Erzgeb. Böhmen.
Landschtorm-Marsch.
Ersterscheinungsjahr: 1915/16
Nummer: 60
Einfache einfarbige Doppelkarte mit Korporal.
Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, i. Erzgeb. Böhmen.



Da Hamit!
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (verm. 1914)
(einfache Lithographie mit vermutlich zehn, aber definitiv neun verschiedenen patriotischen Spruchkarten mit dem Übertitel „Da Hamit!”
Da Hamit!
Erscheinungsjahr: 1914
Nummer: Nr. 1
Spruch von Anton Günther


Ant. Günthers Selbstverlag, Gottesgab Erzgeb. Böhmen.
Da Hamit!
Erscheinungsjahr: 1914
Nummer: Nr. 2
Spruch von Anton Günther
Dort wu du harstammst, dort halt hie....

Ant. Günthers Selbstverlag, Gottesgab Erzgeb. Böhmen.
Da Hamit!
Erscheinungsjahr: 1914
Nummer: Nr. 3
Spruch von Anton Günther


Ant. Günthers Selbstverlag, Gottesgab Erzgeb. Böhmen.
Da Hamit!
Erscheinungsjahr: 1914
Nummer: Nr. 4
Spruch von Anton Günther
Wie gruß is da Walt, wie schü on wie weit...

Ant. Günthers Selbstverlag, Gottesgab Erzgeb. Böhmen.
Da Hamit!
Erscheinungsjahr: 1914
Nummer: Nr. 5
Spruch von Anton Günther


Ant. Günthers Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Da Hamit!
Erscheinungsjahr: 1914
Nummer: Nr. 6
Spruch von Anton Günther


Ant. Günthers Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Da Hamit!
Erscheinungsjahr: 1914
Nummer: Nr. 7
Spruch von Anton Günther


Ant. Günthers Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Da Hamit!
Erscheinungsjahr: 1914
Nummer: Nr. 8
Spruch von Anton Günther


Ant. Günthers Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Da Hamit!
Erscheinungsjahr: 1914
Nummer: Nr. 9
Spruch von Anton Günther


Ant. Günthers Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Da Hamit!
Erscheinungsjahr: 1914
Nummer: Nr. 10
Spruch von Anton Günther


Ant. Günthers Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Weihnachten en Fald.
(L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1914)
(Landsturmlied)



Zen Heiling Ohmd.
(L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1914)
(Landsturmlied, einfache Textkarte)



Zu Großmutters 93. Geb.

(G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (Februar 1915)
(mögl. Ersatzkarte wg. Fehldruck Geburtsdatum auf „Mei' Grußmütterla", Nr. 35)



Frühlingsgruss.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
(Gedicht Nr. 6 – Textkarte)



Heldentud.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (März 1915)
Gewidmet meinen guten Nachbarsleuten und deren ältesten Sohn,
der sich als Zugsf. des 92. Inf. Regts die Silberne Medaille erkämpfte und als Feldwebel am 7. März d. J. als er einem verwundeten Kameraden zur Hilfe eilte, von 6 Kugeln durchbort, den Heldentod fand;
Der Reingewinn dieser Karte fließt der Familie Josef Schuster (Töpper-Pepp) in Gottesgab zu. Etwaige Spenden nimmt entgegen: Ant. Günthers Verlag in Gottesgab
(einfache einfarbige Nachruf-Doppelkarte ohne Bild)


Mei Bart.   
...Volksdichter Anton Günther d. Z. b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
Inhaber des kgl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone.
(L) (G) (P) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
(Postkarte mit Porträtfoto von A. G. in Uniform und mit Ehrenkreuz
aufgenommen am 4. Mai 1915 in Sarajevo
Gedicht und Eindrucke in rot ...Sarajevo im März 1915)
Mei Bart.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: o. Nr.
(Postkarte mit Porträtfoto von A. G. in Uniform und mit Ehrenkreuz; aufgenommen am 4. Mai 1915 in Sarajevo
Gedicht und Eindrucke in rot ...Sarajevo im März 1915
Anton Günthers Verlag Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Gruß ah dr Hamit.   
...Landsturmlieder u. Gedichte von Ant. Günther, Inhaber des königl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone. d. Z. Gefreiter b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
(Nr. 7 – einfache Textkarte)
Gedichtet: Frühjahr 1915
Gruß ah dr Hamit.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: 7
Einfache einfarbige Textkarte ohne Noten mit Nr. 7.
Serie: Landsturmlieder und Gedichte

Anton Günthers Verlag Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Krieg üwerol.
...Landsturmlieder u. Gedichte von Ant. Günther, Inhaber des königl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone. d. Z. Gefreiter b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
(Nr. 8 – einfache Textkarte)
Gedichtet: Januar 1915



A Faldpstbrief.
...Landsturmlieder u. Gedichte von Ant. Günther, Inhaber des königl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone. d. Z. Gefreiter b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
(Nr. 9 – Textkarte)

Gruß oh onnra Kinner!   
...Landsturmlieder u. Gedichte von Ant. Günther, Inhaber des königl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone. d. Z. Gefreiter b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)

(Textkarte)
Gruß oh onnra Kinner!
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: o. Nr.
Einfarbige einfache Karte ohne Nummer und ohne Noten
Serie: Landsturmlieder und Gedichte

Anton Günthers Verlag Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.

Ah meiner Fraa!
...Landsturmlieder u. Gedichte von Ant. Günther, Inhaber des königl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone. d. Z. Gefreiter b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
(Textkarte)
Ah meiner Fraa!
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: o. Nr.
Einfarbige einfache Karte ohne Nummer und ohne Noten
Serie: Landsturmlieder und Gedichte

Anton Günthers Verlag Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.

En Spital
...Landsturmlieder u. Gedichte von Ant. Günther, Inhaber des königl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone. d. Z. Gefreiter b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
(Textkarte)

Of Postn.
...Landsturmlieder u. Gedichte von Ant. Günther, Inhaber des königl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone. d. Z. Gefreiter b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915) ohne. Nr.
Gedichtet vor Mai 1915 (im Juli 1915 wurde A.G. Korporal)
(Einfarbige einfache Karte ohne Nummer und ohne Noten)
Of Postn.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: o. Nr.
Einfarbige einfache Karte ohne Nummer und ohne Noten
Serie: Landsturmlieder und Gedichte

Anton Günthers Verlag Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



An onern Kaiser!
...Landsturmlieder u. Gedichte v. Ant. Günther
Inhaber des königl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone.
d. Z. Korp. b. k.k. Landst.-Baon Nr. 75. Komp. 1.
Gezeichn. im Felde, Juli 1915 A.G.
Zum 18. August 1915.
(Gedicht zum 85. Geburtstag des Kaisers Franz-Joseph)
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (August 1915)

(Dreifarbige Lithographie mit Wappen nach Tuschezeichnung und
mit handschriftlichen Text von Anton Günther)
An onern Kaiser!
Ersterscheinungsjahr: August 1915
Nummer: o. Nr.
Dreifarbige Lithographie mit
handschriftlichen Text und Bild von Anton Günther
Serie: Landsturmlieder und Gedichte
Anton Günthers Verlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Wie mr nochn Krieg labn.
...Landsturmlieder u. Gedichte von A.G, Inh. des königl. sächs. Ehrenkreuzes mit der Krone. d. Z. Korporal beim k.k. Landst.-Baon 75./I.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915) Nr. 10
(Einfache einfarbige Doppelkarte - Landsturmlieder und Gedichte Nr. 10)
Wie mr nochn Krieg labn.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: 10 (Landsturmlieder und Gedichte)
Einfache einfarbige Doppelkarte.
Kartenrückseite: Gruß aus...

Anton Günther's Verlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.


Dr erschte Schulgang – Erwin.
(G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (September 1915)
(Gedicht Nr. 11 - Gedicht für Sohn Erwin zum Schulanfang)


Da deitscha Trei.
...Landsturmlieder u. Gedichte von Ant. Günther, Inhaber des königl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone. d. Z. Korporal b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
(Nr. 12)
Gedichtet: Juli 1915 – Erschienen Sommer/Herbst 1915
(Einfarbige einfache Karte ohne Nummer und ohne Noten)
Da deitscha Trei.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: 12
Einfarbige einfache Karte ohne Noten
Serie: Landsturmlieder und Gedichte

Anton Günthers Verlag Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.


Loßt ons batn.
...Landsturmlieder u. Gedichte von Ant. Günther, Inhaber des königl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone, d. Z. Korporal b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
...Für die Lieben zuhause im August 1914.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
Gedichtet: August 1914 – Erschienen 1915
(Einfache Karte ohne Nummer und ohne Noten)
Loßt ons batn.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: o. Nr.
Einfache Karte ohne Noten
Serie: Landsturmlieder und Gedichte

Ant. Günthers Verlag Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.


Morgngebat en Feindesland.
...Landsturmlieder u. Gedichte von Ant. Günther, Inhaber des königl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone, d. Z. Korporal b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
...Im November 1914 entstanden.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
Gedichtet: November 1914 – Erschienen Sommer/Herbst 1915
(Einfache Karte ohne Nummer und ohne Noten)
Morgngebat en Feindesland.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: o. Nr.
Einfache Karte ohne Noten
Serie: Landsturmlieder und Gedichte

Ant. Günthers Verlag Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.


Da Putala. *) (Läuse)
...Landsturmlieder u. Gedichte von Ant. Günther, Inhaber des königl. sächsischen Ehrenkreuzes mit der Krone, d. Z. Korporal b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
Gedichtet: Januar 1915 – Erschienen Sommer/Herbst 1915
(Einfache Doppelkarte ohne Nummer und ohne Noten)
Da Putala. *)
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: o. Nr.
Einfache Doppelkarte ohne Noten
Serie: Landsturmlieder und Gedichte; *) Läuse
Ant. Günthers Verlag Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.


Galück auf.
...Landsturmlieder u. Gedichte von Ant. Günther, Inhaber des königl. sächs. Ehrenkreuzes mit der Krone, derzeit Korporal b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
...für d. Zeitschrift „Glück auf” des Erzgeb. Vereins im März 1915
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
Gedichtet: März 1915 – Erschienen Frühjahr/Sommer 1915
(Einfache Karte ohne Nummer und ohne Noten)
Galück auf.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: o. Nr.
Einfache Karte ohne Noten
Serie: Landsturmlieder und Gedichte

Ant. Günthers Verlag Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.


Ruh en Friedn.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
(...Für Hans Kriegelstein)



Vereint.
(G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
Gedichtet: Juli oder August 1915 –
auch als Titel A Deitscher Gruß aus Österreich möglich



Oner Schild.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)



Ihr könnts doch net zwinge.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
Gedichtet: September 1915


Mei Dank.
...Landsturmlieder u. Gedichte von Ant. Günther, Inhaber des königl. sächs. Ehrenkreuzes mit der Krone, derzeit Korporal b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
...Im September 1915 entstanden.
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
Gedichtet: September 1915 – Erschienen Herbst/Winter 1915
(Einfache Karte ohne Nummer und ohne Noten)
Mei Dank.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: o. Nr.
Einfache Karte ohne Noten
Serie: Landsturmlieder und Gedichte

Ant. Günthers Verlag Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Of'n Marsch.
(L) (S) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)



Halt aus.

(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915)
Gedichtet: Februar 1915


A deitscher Gruss.
...Landsturmlieder u. Gedichte v. A.G. d. Z. b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
...Geschrieben zu Sarajevo, Februar 1915
(L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1915) ohne Nr.*, ohne Nr.**
– als Nummer 61 eingestuft

(Farblithographie; * A deitscher Gruß aus Sarajevo - ..., aus der Heimat weit, Februar 1915; ** A deitscher Gruss aus Österreich - Dr Hamit fern, in wilder Schlacht...)
A deitscher Gruss.
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: o. Nr. (61)
...Geschrieben zu Sarajevo, Februar 1915
Abweichender Text: ...aus der Heimat weit... Textbild als reproduzierte Vorlage der Kunsthandschrift Günthers
Ant. Günther's Verlag in Gottesgab Erzgeb. Böhmen
A deitscher Gruss.
Erscheinungsjahr: 1917/18 - auch u.Titel „Vereint!” denkbar
Nummer: o. Nr. (61)
...aus Österreich. Abw. Text: ...Dr Hamit fern, in wilder Schlacht...

Ant. Günther's Verlag in Gottesgab Erzgeb. Böhmen.



Gruss ausn Fald!
(L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (September 1915) ohne Nr.
– als Nummer 62 eingestuft
(Farblithographie mit einfachem handschriftlichen Textbild und Noten. Mit Ehrenkreuzhinweis und Vermerk Anton Günther im Felde)
Gruss ausn Fald!
Ersterscheinungsjahr: 1915
Nummer: o. Nr. (62)
farbiges Motiv - Liedpostkarte eines Landsturmliedes
mit Text, Notenbild und Zeichnung Anton Günthers

Anton Günther's Verlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.

INFO: Die Karte mit dem beliebten Landsturmlied wurde sie entsprechend dem
Opus-Verzeichnis Anton Günthers – aus des Notenheften – bzw. dem ab 1938
ersten abgestimmt-detaillierten Liedpostkartenverzeichnis des Verlages
Wilhelm Vogel in Schwarzenberg als Nummer 62 eingestuft, obwohl sie nie eine Nummer trug. Dies geschah übrigens auch mit einigen weiteren Karten, wie den Nummern 58, 61, 63 und 64. (LPK)


Mei Pfeifl.
...Landsturmlieder u. Gedichte v. A.G. d. Z. Korporal b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
...im Felde März 1916
(L) (G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1916) ohne Nr.

(Gedicht. Einfache einfarbige Karte ohne Bild)
Mei Pfeifl.
Ersterscheinungsjahr: März 1916
Nummer: o. Nr. (Landsturmlieder und Gedichte)
einfache einfarbige Karte ohne Bild
seltener Druckereivermerk auf der Rückseite: Lithographie, Buch- & Steindruck D. R Schöniger, Schlackenwerth
Anton Günthers Verlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.


Nu gieh du Madl aa zer Schul – Maria.
(G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (September 1916)
(Gedicht für Tochter Maria zum Schulanfang)


Am fernen Isonzostrand.
...Landsturmlieder u. Gedichte v. A.G, d. Z. Korporal b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
...Im Felde Juli 1916
(L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1916) ohne Nr.*, ohne. Nr.**
– als Nummer 63 eingestuft

(hochdeutsch; * 1916 ohne Noten, ohne Bild als einfache Vorkarte;
** 1917/18 Farblithographie o. Nr., ohne Noten aber mit Bild und Notenblattvermerk)
Am fernen Isonzostrand.
Ersterscheinungsjahr: 1916
Nummer: o. Nr. (63)
Den lieben gefallenen Kameraden in treuem Gedenken gewidmet. ...Im Felde Juli 1916. ...Das Lied erscheint demnächst mit Melodie. Erste Version o. Noten, o. Bild
Ant. Günthers Verlag in Gottesgab Erzgeb. Böhmen.
Am fernen Isonzostrand.
Erscheinungsjahr: 1917/18
Nummer: o. Nr. (63)
...Diese Lied entstand im Felde, Sommer 1916
Zweite Version ohne Nr., ohne Noten aber mit Wappenbild

Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Gruß an Maria Au.
...Landsturmlieder u. Gedichte v. A.G, d. Z. Korporal b. k.k. Landst.-Baon 75./1.
...Dieses Lied entstand im Felde im Juli 1916
(L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1916) ohne Nr.*, ohne Nr.**, ohne Nr.***
– als Nummer 64 eingestuft

(hochdeutsch; * 1916 einfache einfarbige Vorkarte ohne Noten, ohne Bild;
**1917/18 zweifarbig blau-schwarze Farblithographie o. Nr., mit Bild und Noten sowie Notenblattvermerk;
*** nach 1920 zweifarbig blau-schwarze Farblithographie o. Nr., mit Bild und Noten, veränderte Strophenplatzierung – links statt Mitte – kein Notenblattvermerk mehr
und Änderung der dritten Strophe )
Gruß an Maria Au.
Ersterscheinungsjahr: 1916
Nummer: o. Nr. (64)
...Dieses Lied entstand im Felde im Juli 1916
...Das Lied erscheint demnächst mit Melodie
Erste Version ohne Noten, ohne Bild auf dünnem Papier
Ant. Günthers Verlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Gruß an Maria Au.
Erscheinungsjahr: 1917/18
Nummer: o. Nr. (64)
...Dieses Lied entstand im Felde im Juli 1916
Zweite Version, zweifarbig blau-schwarze Farblithographie o. Nr., mit Bild und Noten sowie Notenblattvermerk.
3. Strophe: „Der Feind steht wutentbrannt...”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Gruß an Maria Au.
Erscheinungsjahr: nach1920
Nummer: o. Nr. (64)
...Dieses Lied entstand im Felde im Juli 1916
Dritte Version, bl.-schw. Lithographie, veränderte Strophenplatzierung (links statt Mitte) und Änderung
3. Strophe: „Und betet innig dort an jenem heil'gen Ort...”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.     



Dr Alta ven Barch.
(L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1917) o. Nr.*, 69** – die sich auf die Serie Landsturmlieder und Gedichte beziehen könnte
(* 1917 einfache Textkarte, Lied ohne Noten;
** 1918/19 Doppelkarte einfarbig mit Nr. 69)
Dr Alta ven Barch.
Ersterscheinungsjahr: 1917
Nummer: o. Nr.
einfache Textkarte, grünes Papier, Lied ohne Noten
Rückseit Vermerk: Druck von D. R. Schöniger, Schlackenwerth
Ant. Günthers Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
  



Schafft Viech in Haus!
(T) (P) (L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1918) ohne Nummer – Karte aus
der Serie der Tolerhanstonl-Stiftung mit Porträt Anton Günthers als Landwirt
(Lithographie mit Foto)
Schafft Viech in Haus!
Ersterscheinungsjahr: 1918
Nummer: o. Nr.
Karte aus der Serie der Tolerhanstonl-Stiftung mit Porträt
Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen



Wieder drham!
(L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1918) Nr. 65
(einfache zweifarbig grün-schwarze Lithographie - zwei Strophen auf der Rückseite)
Wieder drham!
Ersterscheinungsjahr: 1918
Nummer: 65
Doppelkarte – einfache zweifarbig grün-schwarze Lithographie
zwei weitere Strophen auf der Rückseite

Ant. Günthers Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
  



Scham dich fei!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1919) Nr. 66*, 66**
(* zweifarbig grün-schwarz; ** Farblithographie ab 1922)
Scham dich fei!
Ersterscheinungsjahr: 1919
Nummer: 66
Die erste Version, zweifarbig grün-schwarz mit Verzierung


Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Scham dich fei!
Erscheinungsjahr: um 1922
Nummer: 66
Die zweite Version mit Farblithographie


Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Scham dich fei!
Erscheinungsjahr: ca. 1925
Nummer: 66
Die dritte Version mit Farblithographie


Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.  



Dr Grenzschutz!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1919) Nr. 67*, 67**
(* zweifarbig grün-schwarz - Doppelkarte, acht Stophen;
** Farblithographie-Einzelkarte, sechs Strophen ab 1920)
Dr Grenzschutz!
Ersterscheinungsjahr: 1919
Nummer: 67
zweifarbig grün-schwarze Doppelkarte mit acht Stophen


Anton Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb., Böhmen
Dr Grenzschutz!
Erscheinungsjahr: 1920
Nummer: 67
Farblithographie-Einzelkarte mit sechs Strophen
Verlagsangabe auf der Rückseite auch ohne Erzgeb.

Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.    



Kaa Licht.
(L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1919) Nr. 68 – die sich auf die Serie Landsturmlieder und Gedichte beziehen könnte
Gedichtet: 1918
(zweifarbige violett-schwarze einfache Lithographie ohne Noten)
Kaa Licht.
Ersterscheinungsjahr: 1919
Nummer: 68
(zweifarbige violett-schwarze einfache Lithographie
ohne Noten

Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Mei Farb.
(G) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1919) ohne Nr.
Gedichtet: 1918
(zweifarbig braun-schwarz; Lied oder Gedicht; ohne Noten)
Mei Farb.
Ersterscheinungsjahr: 1919
Nummer: o. Nr.
zweifarbig braun-schwarz; Lied oder Gedicht
ohne Noten

Anton Günthers Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.  



Auf ze Gott!
(L) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1919) Nr. 70 – die sich auf die Serie Landsturmlieder und Gedichte beziehen könnte
Gedichtet: 1918
(einfache grün-schwarze Lithographie ohne Noten, ohne Bild)
Auf ze Gott!
Ersterscheinungsjahr: 1919
Nummer: 70
(zweifarbige grün--schwarze Lithographie
ohne Noten, ohne Bild

Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Es kömmt fei amol da Gerachtigkeit!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1919) Nr. 71 – die sich auf die Serie Landsturmlieder und Gedichte beziehen könnte
(zweifarbige violett-schwarze einfache Lithographie ohne Noten)
Es kömmt fei amol da Gerachtigkeit!
Ersterscheinungsjahr: 1919
Nummer: 71
zweifarbige violett-schwarze einfache Lithographie
ohne Noten

Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Nort sei mr alla gleich.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1919) o. Nr.
Gedichtet: 1918



Wahr on offn!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1919) Nr. 73 – die sich auf die Serie Landsturmlieder und Gedichte beziehen könnte
Gedichtet: 1919
(zweifarbige violett-schwarze einfache Lithographie ohne Noten)
Wahr on offn!
Ersterscheinungsjahr: 1919
Nummer: 73
zweifarbige violett-schwarze einfache Lithographie
ohne Noten

Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.


Da fallischa Politik.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1920) Nr. 68*, 68**, 68***
(Farblithographie, */** mit und ohne Eindruck „Politik” oberhalb des Bildes;
*** wenden ohne Ausrufezeichen)
Da fallischa Politik.
Ersterscheinungsjahr: 1920
Nummer: 68
Die erste Version der Farblithographie ohne zusätzlichen
Titel-Schriftzug „Politik”.
Weitere drei Strophen und Verlagsvermerk auf der Rückseite
Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab i. Erzgeb., Böhmen. 
Da fallischa Politik.
Erscheinungsjahr: ca. 1925
Nummer: 68
Die zweite Version der Farblithographie mit Schriftzug „Politik”.
Weitere drei Strophen und Verlagsvermerk auf der Rückseite

Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen.
Da fallischa Politik.
Erscheinungsjahr: ca. 1930
Nummer: 68
Die dritte Version der Farblithographie mit Schriftzug „Politik”.
Weitere drei Strophen auf der Rückseite und der Verlagsvermerk auf der Vorderseite, allerdings kaum sichtbar
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab im Erzgeb., Böhmen.




Anton Günther
(P) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1921)
(bräunliche Lithographie)
Anton Günther mit Gitarre
Ersterscheinungsjahr: 1921
Porträtkarte – bräunliche Lithographie

Verlag von Anton Günther in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Erste Sinnspruchkarten-Serie mit Porträt - möglicherweise sechs Motive

Kaa Lüftl weht su frisch on raa...
(P) (S) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (um 1921) ohne Nr.
(Porträtkartenserie mit gedr. Autograph und Spruch aus dem Jahr 1912)

Gleiches Motiv auch mit dem Spruch:
Dort wu dr Vugl sei Liedl härt Fliecht 'r immer wieder hie...
Erste Sinnspruchkarten-Serie mit Porträt - möglicherweise sechs Motive.
Kaa Lüftl weht su frisch on raa...
Ersterscheinungsjahr: um 1922
Nummer: o. Nr.
(Porträtserie in versch. Motiven)
mit Foto Anton Günthers (1921) mit gedrucktem Autograph und Spruch a. dem Jahr 1912 – mindest. auch ein anderer Spruch
Verlag von Anton Günther in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Zweite Sinnspruchkarten-Serie mit Porträt
mindestens drei – möglicherweise sechs Sprüche zu gleichem Motiv


Aafoch on racht ...
(P) (S) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (um 1922) ohne Nr.
(Porträtkartenserie mit gedr. Autograph und Spruch)
Aafoch on racht...
Ersterscheinungsjahr: um 1922
Nummer: o. Nr.
(Porträtserie in versch. Motiven) - Rückseite: R. 1950 22
mit Foto Anton Günthers (1921) mit gedrucktem Autograph
und einem Spruch aus dem Jahr 1910
Verlag von Anton Günther in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen. 
Willst itza du dei Volk verlosn...
(P) (S) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (um 1922) ohne Nr.
(Porträtkartenserie mit gedr. Autograph und Spruch aus dem Jahr 1920)
Willst itza du dei Volk verlosn...
Ersterscheinungsjahr: um 1922
Nummer: o. Nr.
(Porträtserie in versch. Motiven) - Rückseite: R. 1951 22
mit Foto Anton Günthers (1921) mit gedrucktem Autograph
und einem Spruch aus dem Jahr 1920
Verlag von Anton Günther in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen. 
Denk drah, deß du a Deitscher bist...
(P) (S) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (um 1922) ohne Nr.
(Porträtkartenserie mit gedr. Autograph und Spruch)
Denk drah, deß du a Deitscher bist...
Ersterscheinungsjahr: um 1922
Nummer: o. Nr.
(Porträtserie in versch. Motiven) - Rückseite: R. 1952 22
mit Foto Anton Günthers (1921) mit gedrucktem Autograph
und einem Spruch aus dem Jahr 1913
Verlag von Anton Günther in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen. 



Ahna Spitzbarch drubn is da Wonnerblum...
(S) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1922)
(einfarbig s/w-Tiefdruck mit Foto der Gaststätte Wunderblume
Rückseitig Spruch - Verlag von Ant. Günther, Gottesgab.)

Ahna Spitzbarch drubn is da Wonnerblum...
Ersterscheinungsjahr: 1922
Nummer: o. Nr.
einfarbiger schwarz-weiß-Kupfertiefdruck
mit Foto der Gaststätte Wunderblume
Rückseitig Spruch - Verm.
N 5487 22


Verlag von Anton Günther, Gottesgab.



Wos da Starl ¹) peifn.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1922), Nr. 69
(Farblithographie)
Wos da Starl ¹) pfeifn.
Ersterscheinungsjahr: 1922 (evtl. schon 1920)
Nummer: 69
farbiges Motiv
mit Noten – Verlagsangabe ohne Erzgeb.

Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen



Vergißmeinnicht.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1922) Nr. 70
Geschrieben: 1921
(Farblithographie)
Vergißmeinnicht
Ersterscheinungsjahr: 1922
Nummer: 70
Farblithographie


Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.

A Mensch uhna Glaubn!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1922) Nr. 71, 71*
Geschrieben: 1921
(Farblithographie – * Änderung der Schriftgröße, Anordnung und
zweiten Strophe ca. 1925)
A Mensch uhna Glaubn!
Ersterscheinungsjahr: 1922
Nummer: 71
Farblithographie
Ursprüngliche zweite Strophe,
Zeile vier: „Noch tief ontern Viech stieht...”
Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab im Erzgebirge, Böhmen.
A Mensch uhna Glaubn!
Erscheinungsjahr: 1925 oder später
Nummer: 71
Farblithographie
Änderung der Schriftgröße und zweiten Strophe,
Zeile vier: „Kan Friedn kaa Freid find...”
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Guck nauf ze da Sterla!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1923) Nr. 72, 72*
(Farblithographie; * ze de Sterla, leicht abgeändertes Motiv)
Guck nauf ze da Sterla!
Ersterscheinungsjahr: 1923
Nummer: 72
Die erste Version der Farblithographie


Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Guck nauf ze da Sterla!
Erscheinungsjahr: um 1925
Nummer: 72
Die zweite Version der Farblithographie


Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Guck nauf ze de Sterla!
Erscheinungsjahr: um 1930
Nummer: 72
Die dritte Version der Farblithographie mit de statt da im Titelschriftzug und leicht geändertem Bild

Ant. Günther's Verlag in Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.



Zum Besten des Schisstandbaufond der privil. Schützenkompanie zu Oberwiesenthal.
Fremdverlag Erzgebirgsverein
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1923)

(ohne Noten)


Wenn's Frühgahr kömmt.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1924) Nr. 73
(Farblithographie)
Wenn's Frühgahr kömmt.
Ersterscheinungsjahr: 1924
Nummer: 73
Farblithographie


Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Ehr dei Mütterla!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1925) Nr. 74*, 74**, 74***
(Farblithographie mit * und ohne ** Fond im Schriftzug sowie Jahreangabe;
*** ohne Böhmen im Verlagsvermerk)
Ehr dei Mütterla!
Ersterscheinungsjahr: 1925
Nummer: 74
Die erste Version der Farblithographie ohne Fond im Schriftzug und ohne Jahresangabe

Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Ehr dei Mütterla!
Erscheinungsjahr: um 1927
Nummer: 74
Die zweite Version der Farblithographie mit Fond im Schriftzug und mit Jahresangabe

Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Ehr dei Mütterla!
Erscheinungsjahr: ca. 1930
Nummer: 74
Die dritte Version der Farblithographie mit Fond im Schriftzug und Jahr, aber ohne Böhmen in der Verlagsangabe

Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb.



Zen erschtn deitschn Mottertoch.
(S) Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1925)

(Spruchkarte)



Da neia Moda.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1926) Nr. 75*, 75**
(*Farblithographie mit allen neun Strophen und Fußnoten, 1926;
** mit entfernter dritter und siebenter Strophe ohne Fußnoten, um 1933)
Da neia Moda.
Ersterscheinungsjahr: 1926
Nummer: 75
Die erste Version mit allen neun Strophen,
dazu zwei Fußnoten

Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
De neia Moda.
Erscheinungsjahr: um 1933
Nummer: 75
Die zweite Version mit der durch Verbot entfernten dritten und siebenten Strophe und ohne Fußnoten obwohl ²) für Enten im Text verblieben ist
Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Willkomma in Wiesntol!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1927), Nr. 76
(Farblithographie)
Willkomma in Wiesntol!
Ersterscheinungsjahr: 1927
Nummer: 76
farbiges Motiv mit Noten - Untertitel: Den lieben Grenznachbarn zum Oberwiesentaler Heimatfest - 13.-15. August 1927 (mit falscher Schreibweise Oberwiesenthal)
Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.

INFO: Oberwiesenthal, 914 m ü. NN, ist die höchstgelegene Stadt Deutschlands und der nahe Fichtelberg mit 1215 Metern der höchste Berg Sachsens. Im Erzgebirge ist der Keilberg, tschechisch Klínovec (seltener Sonnenwirbel) auf böhmischer Seite mit 1244 Metern leicht höher. Dazwischen liegt Gottesgab, die Geburts- und Heimatstadt Anton Günthers, die mit 1028 Metern als höchstgelegene Stadt Mitteleuropas gilt. Im Jahr 1927 feierte Oberwiesenthal sein 400-jähriges Stadtjubiläum. Als Neustadt am Wiesenthal wurde der Ort 1527 nach Silbererzfunden als Bergstadt angelegt. Schon drei Jahre später waren so viele Bergarbeiter angesiedelt, dass das Stadtrecht erteilt wurde. 1921 ging Oberwiesenthal mit Unterwiesenthal, das bereits seit 1510 Stadtrechte besaß, zusammen. Dennoch wurde 1927 „nur” das 400-Jährige mit einem großen Heimatfest gefeiert. Auch Anton Günther beteiligte sich daran, schrieb ein Festlied und ließ eine Liedpostkarte mit dem Vermerk „Den lieben Grenznachbarn zum Oberwiesentaler Heimatfest - 13.-15. August 1927” drucken. Dabei ging dem Oberwiesenthal im einleitenden hochdeutschen Vermerk das „h” verloren – ein Druckfehler? Die wenigsten werden sich daran gestört haben. Im Erzgebirgischen werden gern ganze Laute unterschlagen und im Gottesgaber Dialekt Anton Günthers besonders. Da hieß es immer schon Wiesntol statt Wiesenthal und Günther selbst wurde Tolerhans-Tonl, nicht Tholerhans-Tonl, nach dem väterlichen Geburtsort Joachimsthal (Jáchymov) genannt. Selbst die ursprüngliche deutsche Münzbezeichnung Thaler verlor ihr „h” im Laufe der Zeit. Das erste sächsische Bild des Guldengroschens 1525 mit dem sächsischen Kurfürsten und beiden Herzögen in Klappmützen wurde „Klappmützentaler” genannt und auch der Dollar ist nach dem erstmals 1519 geprägten Joachimsthaler Guldengroschen benannt – ohne „h”. Nur Oberwiesenthal hat seines behalten. (LPK)

Arzgebirch wie bist du schü!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1927) Nr. 77, 77*
(Farblithographie; * ab ca. 1930 Titeländerung in Argeberch)
Arzgebirch wie bist du schü!
Ersterscheinungsjahr: 1927
Nummer: 77
Die erste Version der Karte mit Arzgebirch
und rückseitigem Verlagsvermerk

Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
Arzgeberch wie bist du schü!
Erscheinungsjahr: um 1930
Nummer: 77
Die zweite Version der Karte mit Arzgeberch


Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.



Feierwehr-Marsch.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1927) Nr. 78, 78*
(Farblithographie; * abweichende Anordnung Verlagsangabe)
Feierwehr-Marsch.
Ersterscheinungsjahr: 1927
Nummer: 78
Erste Version der Karte – farbiges Motiv mit Noten
Verlagsangabe auf der Rückseite, Einzelne Jahreszahl

Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
Feierwehr-Marsch.
Erscheinungsjahr: um 1930
Nummer: 78
Zweite Version der Karte – gleiches farbiges Motiv mit Noten
Verlagsangabe auf der Vorderseite

Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.

INFO: Die Idee zu diesem Lied kam Anton Günther 1925, nachdem es mehrere Großbrände in Oberwiesenthal, Johanngeorgenstadt und auch in Gottesgab zu löschen gab. In seiner Heimatstadt war das berühmte „Grüne Haus”, in dem schon Martin Luther und Johann Wolfgang von Goethe eingekehrt sein sollen, betroffen. Dort war die hiesige Feuerwehr schnell zur Stelle und bewahrte die Hotel-Gaststätte vor wirklich größeren Schäden. Grund für Günther, den schon da meist freiwilligen Feuerwehrleuten mit einem Marsch gebührend zu danken. „Gut Wehr, gut Schlauch, dos is Feierwehrmanns-Brauch..!” (LPK)

's Mailüftl in Gebirch.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1927) Nr. 79
Gedichtet: 1910
(Farblithographie mit Noten; Fremdmelodie von Josef Kreipl und und angelehnt an das österreichische Volkslied Waun's Mailüfterl weht, z'geht im Woid drausd da Schnee von Anton Freiherr von Kleisheim aus dem Jahr 1842)
's Mailüftl in Gebirch.
Ersterscheinungsjahr: 1927
Nummer: 79
Einzige Version der Karte – farbiges Motiv mit Noten, aber einer Fremdmelodie von Josef Kreipl

Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.

INFO: Dieses Lied Anton Günthers aus dem Jahr 1910, auf Liedpostkarte erst 1927 erschienen, hat eine lange Vorgeschichte. Es ist quasi die Antwort auf das alte österreichische Volkslied „Waun's Mailüfterl weht, z'geht im Woid drausd da Schnee” von Anton Freiherr von Kleisheim aus dem Jahr 1842, die Musik stammt von Josef Kreipl und ist 1853 erstmals nachweisbar.
Dort heißt es: Waun's Mailüfterl weht z'geht im Woid drausd da Schnee,
doh hebn die blaun Veigaln die Kopfaln in d'Höh. Und d'Vehgaln,
di gschloffn haum die gaunze Winterszeit, die wern wida munta, die wern wida munta und singan voi Freid...
Anton Günther drehte das Frühlingserwachen etwas erzgebirgisch um: Wenn's Mailüftl seislt, dr Schnee schmilzt in Wald, werd's be ons in Gebirch drubn erst noch amol kalt, singt hie on dah a Vöchela sei Liedl voller Freid. Doss muß wieder fortfliegn, weil's stöwert on schneit... (LPK)

Wenn's draußn regna tut.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1927) Nr. 80
Gedichtet: 1926
(Farblithographie)
Wenn's draußn regna tut.
Ersterscheinungsjahr: 1927
Nummer: 80
Einzige Version der Karte – farbiges Motiv mit Noten
Um 1930 erschien allerdings eine Version ohne rückseitigen Verlagsvermerk und etwas tiefer platzierten Strophen-Block
Ant. Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.



Seid friedlich ihr Leit!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1928), Nr. 81
Gedichtet: 1913
(ohne Noten, zweifarbig grün-schwarz)
Seid friedlich ihr Leit!
Ersterscheinungsjahr: 1928
Nummer: 81
einfache zweifarbige Lithographie (grün-schwarz), ohne Noten
Rückseitenvermerk für Notenheft Nr. 12;
gleiches Motiv wie Zen Neia Gahr!
Anton Günthers Verlag in Gottesgab, Erzgebirge, Böhmen



Zen Neia Gahr!
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1928) Nr. 82
Gedichtet: 1926
(ohne Noten, zweifarbig grün-schwarz)
Zen Neia Gahr!
Ersterscheinungsjahr: 1928
Nummer: 82
einf. zweifarbige Lithographie (grün-schwarz), ohne Noten
Rückseitenvermerk für Notenheft Nr. 19;
gleiches Motiv wie Seid friedlich ihr Leit!
Ant. Günther's Verlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen    



Sinnspruchkartenheft:
Gruß aus dem Erzgebirge

– 12 Postkarten mit Sinnsprüchen von Anton Günther. Serie 1*
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1930)
Postkartenheft mit 12 Sinnsprüchen; perforiert-geheftet; * Serie 1. Es gab nur diese eine Serie, möglicherweise aus wirtschaftlichen Gründen.
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, Erzgebirge, Böhmen (Tschechoslowakei)
Titelblatt
Ersterscheinungsjahr: 1930
Exemplar signiert: 13.7.1930 Anton Günther
Besonderheit: Verlagsvermerk „Verlag von Ant. Günther, Gottesgab, Erzgebirge, Böhmen (Tschechoslowakei).“
Dort wu du harstammst dort halt hie...
Ersterscheinungsjahr: 1930
Nummer: 1
Bereits schon in der Serie „Da Hamit!” (1914) als Nummer 2
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
Denk drah, deß du a Deitscher bist...
Ersterscheinungsjahr: 1930
Nummer: 2

Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
Wu Lieb on Friedn wuhnt in Haus,
huppt's Uhgelück zen Fanster naus...

Ersterscheinungsjahr: 1930
Nummer: 3
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
D
Ersterscheinungsjahr: 1930

Nummer: 4
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
D
Ersterscheinungsjahr: 1930

Nummer: 5
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
D
Ersterscheinungsjahr: 1930

Nummer: 6
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
D
Ersterscheinungsjahr: 1930

Nummer: 7
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
D
Ersterscheinungsjahr: 1930

Nummer: 8
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
D
Ersterscheinungsjahr: 1930

Nummer: 9
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
D
Ersterscheinungsjahr: 1930

Nummer: 10
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
D
Ersterscheinungsjahr: 1930

Nummer: 11
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.
D
Ersterscheinungsjahr: 1930

Nummer: 12
Verlag v. Ant. Günther, Gottesgab, Erzgeb., Böhmen.



An dr Grenz.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1931) Nr. 83
(Farblithographie)
An dr Grenz.
Ersterscheinungsjahr: 1931
Nummer
: 83
Einzige Version der Karte - Liedpostkarte mit Text, Notenbild und Zeichnung Anton Günthers – Lied entstand 1931, die Karte im Folgejahr
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Wannerlied.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1931) Nr. 84
(Farblithographie - wiederholtes Bildmotiv)
Wannerlied.
Ersterscheinungsjahr: 1931
Nummer: 84
Einzige Version der Karte - Liedpostkarte mit Text, Notenbild und Zeichnung Anton Günthers – gleiches Bildmotiv wie A Liedl aus dr Hamit, erschienen 1912
Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



's neia Haus.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1934) Nr. 85, 85*
(Farblithographie - Lied über die bekannte Gaststätte Oberwiesenthals – * parallel oder unmittelbar davor auch einfache Textkarte mit blauem bzw. rotem Titel)
's neia Haus.
Ersterscheinungsjahr: 1934
Nummer: 85
Farb-Version der Karte - Liedpostkarte mit Text,
Notenbild und Zeichnung Anton Günthers

Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.



Foosndlied.
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1934) Nr. 86
(Liedpostkarte mit Text und Notenbild und einfacher Zeichnung Anton Günthers)
Foosndlied.
Ersterscheinungsjahr: 1934
Nummer: 86
Einzige Version der Karte – einfache einfarbig blaue Lithographie mit dem reproduzierten handschriftlichen Notenbild der Originalvorlage Günthers

Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.


INFO: Die beiden letzten Liedpostkarten Anton Günthers fallen im Vergleich zu den vorherigen aus dem Rahmen. Sowohl das „Foosndlied” als auch „Ben Ahfang on ben End” – beide erschienen 1935 – sind sehr schlicht mit einer einfachen Federzeichnung des Titels gehalten, und sie zeigen den Notentext teilweise oder ganz in Günthers Handschrift. In dieser Form erstellte Anton Günther fast durchweg die Vorlagen für seine Liedpostkarten – in Originalgröße, genau wie die Zeichnung (meist als Aquarell), die dann lithographisch aufgearbeitet wurde. Veröffentlicht sind die Karten aber so nur in seinen Anfangsjahren und während des Ersten Weltkrieges, letztmalig auf der Karte „Gruß ausn Fald” 1915 – da aber mit einer farbigen Zeichnung versehen. Bleibt die Frage, warum diese späten Karten so schlicht ausfielen? Erklärungen wären Anton Günthers Erkrankung an Schwermut und Depressionen, die zum schrittweisen Rückzug aus der Öffentlichkeit und seinem Schaffen führten, aber auch die politischen Verhältnisse sollten nicht unbeachtet bleiben. So konnte Anton Günther ab 1935 als tschechischer Staatsbürger nicht mehr ungehindert nach Sachsen reisen, wo sein Publikum war. Er setzte auch deshalb weit weniger Liedpostkarten ab und geriet zunehmnend in finanzielle Schwierigkeiten (er war Alleinverdiener der Familie). Hilfe nahm er aus Stolz nur ungern an und den Rat mehrerer Freunde, nach Oberwiesenthal überzusiedeln, lehnte er aus bedingungsloser Heimatliebe kategorisch ab. Ein Teufelskreis, aus dem Anton Günther nicht mehr herausfand. (LPK)

Ben Ahfang on ben End. (Bild dir nischt ei!)
Ersterscheinungsjahr und Versionen: (1935) 87*, 87**, 87***, 87****
Die letzte Karte Anton Günther zu Lebzeiten
(einfache Lithographie)
* notenlose Vorabkarte, ** handschriftliches Noten-Textbild Anton Günther;
*** Version mit Zeichnung und Satz um 1942 oder 1946/47;
**** geänderter Titel, nach 2. Weltkrieg
Ben Ahfang on ben End.
Ersterscheinungsjahr: 1935
Nummer: 87
einfache Karte ohne Noten


Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Ben Ahfang on ben End.
Ersterscheinungsjahr: 1936
Nummer: 87
einfache einfarbige Lithographie mit Noten, Teile des Textbildes als reproduzierte Original-Vorlage Günthers

Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Erzgeb. Böhmen.
Ben Ahfang on ben End.
Erscheinungsjahr: um 1942, davor eher unwahrscheinlich
Nummer: 87
einfache einfarbige schwarze Lithographie mit Noten; verändertes Textbild als Bleisatz
Verlag Ant. Günther's Erben Vertrieb Wilh. Vogel, Schwarzenberg – 3092 A 01 1000 8427
Bild dir nischt ei!
Erscheinungsjahr: verm. 1946/47, auch bis 1950 möglich
Nummer: 87
Die überarbeitete Version mit geändertem Titel
einfacher zweifarbiger Druck mit Noten

Verlag Anton Günther, Oberwiesenthal                                        

Wird systematisch weiter aufgebaut – Hilfe, Hinweise oder Angaben
zu weiteren Karten erwünscht!
KONTAKT

Stand: 29. Januar 2014


derzeit in der bebilderten Detailansicht:
97 eigenständige Karten (90 Titel) in 171 Motiv-Versionen
von 171 bisher eindeutig bekannten eigenständigen Kartentiteln
(ausschließlich aus dem Günther-Verlag mit Liedern, Gedichten und Sprüchen).
Darunter sechs Karten mit Porträts oder Zeichnungen zu Anlässen
jeweils ohne Lied- oder Gedichttexte im Günther-Verlag.

Die Sinnsprüche:
Denk drah, deß du a Deitscher bist - 1913, 1922, 1930
Dort wu du harstammst - 1914, 1930
Aafoch on racht - 1910, 1922
erschienen in verschiedenen Serien mit bzw. ohne Porträt


| THEMA

Die erste
Liedpostkarte
der Welt

Die erste Liedpostkarte der Welt?
Anton Günther gilt als Verfasser
des ersten kompletten Liedes auf einer Postkarte. „Drham is' drham“ wurde von ihm während
seiner Prager Ausbildung zum Lithographen 1895 verfasst und erreichte schnell Popularität. Es
war das erste Lied, dass auch mit einer Melodie von ihm versehen wurde. Auf Postkarte tauchte das Notenbild aber lange nicht auf,
erst ab etwa 1905 (möglicherweise sogar erst 1908) auf der farbigen Version ist es zu finden. Die ersten etwa 100 Exemplare der noch notenlosen Karte, erhielten als Vermerk der Herkunft nur „Ged. v. A.G.“, keine Nummer und keine Verlagsangabe, erst ab 1897 wurden die Nummer I und „Verl. v. Joh. Günther, Gottesgab Nr. 113“, ab 1898 zusätzlich „Ged. v.
A. Günther, Gottesgab“ vermerkt. Diese sind auch auf der zweiten und dritten Karte „Groshahner.“, Nr. II (anfangs ohne Nummer)
und „Schwåmmagieher.“, Nr. III im Jahr 1898 zu finden – aber auch
da jeweils keine Noten. Erst 1899 oder 1900 folgten vereinfachte Notenbilder auf den Karten:
„Da Pfeif.” „Klippl-Lied.“
,
„Da Uf'nb
ånk.”, „'s fållischa Nannl.“ und „'s Ei'rück'n.“
Genau im selben Jahr sind Liedpostkarten mit vereinfachtem Notenbild und nur einzelnen Strophen in der Schweiz (eine Serie von Chocolat Suchard), in Österreich und Bayern erschienen. Das erste komplette Lied weltweit – wenn auch ohne Noten – war dennoch „Drham is' drham.“
(LPK)


| SUPERLATIVE

Schon gewusst?

Die älteste Karte:
„Drham is' drham.“

erschien erstmal
s 1895/96.
Die letzte Karte:
„Ben Ahfang on ben End“
,
(auch „Bild dir nischt ei“)
wurde 1935 aufgelegt.

Die am häufigsten auffallend geänderten Karten:
Die autobiografische Karte
„Wie dr Schnawl schtieht.“ mit verschiedenen Eigenporträts
zu runden Geburtstagen und
„Mei' Grußmütterla.“ erschienen
in jeweils sechs Versionen in Zeichnung bzw. Bild.
Die meistverkaufte Karte:
„Da Draakschenk.“
Erreichte
ab 1904 genau wie die
Gaststätte
Kultstatus.
Rekordpreise:
Anton Günthers Liedpostkarten erreichen schon Mal ungeahnte Preise bei Auktionen. So erzielte „Hurra, 's gieht lus.“ im Mai
2009 bei ebay stolze 353 Euro
und nur zwei Wochen später die gleiche Karte 297 Euro. Wie unberechenbar die Preisspanne sein kann, zeigt, dass im August 2011 die wesentlich seltenere
österreichische Version (getauschte Anordnung der Wappen, links gelb-schwarzes Wappen) für lediglich 13 Euro bei ebay zu haben war. Den Rekord hält die nummernlose Vorkarte
„Da Pfeif“. Eine auf der Vorderseite teilweise beschrieben Karte
erzielte 2009 sagenhafte 560 Euro.
Sie galt lange als nur einmal erhalten (postalisch gelaufen in
der Sammlung Neubert, Aue), ist aber inwischen mindest dreifach nachweisbar und in einer unbeschriebenen Version auf dieser Seite zu sehen. Rätsel
gab
eine vermeintlich der ersten
Auflage zuzuordnende Karte „Drham is' drham“ (ohne Nummer) auf, die in einer
Dresdner Auktion 2008 für unglaubliche 1200 Euro gelistet war, aber womöglich nie verkauft wurde. Das Angebot wurde zurückgezogen. Was aus der Karte wurde, bleibt ein Geheimnis. (LPK)

mehr zu Rekordpreisen

 Anton Günther auf einer Fotopostkarte, ca. 1930. Kunstanstalt Franz Landgraf, Zwickau


Die Anzahl

Wieviele Liedpostkarten Anton Günther insgesamt bis 1937 herausbrachte, bleibt genau wie die Anzahl der vertonten Texte, also Lieder, ununklar.
Bis heute sind 136 nachweisbar, obwohl die unterschiedlichsten nicht nachweisbaren Zahlen –
bis 250 – kursieren.
Es gibt auch durch die
Vertreibung der Familie Günther keine genaue Aufstellung. Weder für die von Anton Günther herausgebrachten Postkarten.

Immer wieder tauchen bis heute bisher unbekannte Versionen mit Liedern, Gedichten, Sinnsprüchen oder Landsturm-Liedern auf. 159 sind liedpostkarte.de bekannt.
Es muss aber, auch durch Nummerierungen, davon ausgegangen werden,
dass es um 180 Karten-Titel einschließlich seiner Spruch- und
Landsturmlied-Karten gibt.


86 davon sind nach Irmgard Major geb. Günther (* 21. August 1918), der in Frankfurt/Main lebenden Tochter Anton Günthers, als geschlossene Einheit – als Liedpostkarten – zu sehen, weil
sie neben einer eigenen Zeichnung auch Text- und Notenbild von Anton Günther aufweisen. Ganz sicher
ist diesaber auch nicht, da weitere bisher unbekannte Karten aufgetaucht sind und es zahlreiche Doppelnummerierungen im Laufe der Zeit gab.
(LPK)


Die Nummern

Zwar sind die Karten fast durchweg nummeriert, allerdings geriet die Ziffernvergabe auch oftmals durcheinander, was für
die zahlreichen Sammelfreunde eine besondere Herausforderung darstellt, einen detailierten Katalog wiederum aber nahezu unmöglich macht.
Anton Günther vertrieb seine Liedpostkarten während seiner Prager Zeit bis zum Tod seines Vaters 1902 in dessen Selbstverlag („Verl. v. Joh. Günther, Gottegab 113"). Die erste Nummerierung erfolgte in römischen Ziffern von 1897 Nummer I "Drham is' drham"
bis 1903 und Nr. XXVII
"Da zwa Fenk'n"
. Danach erschien eine Umstellun
g auf arabische Nummerierung sinnvoll. Die brachte eine komplette Revision der Nummernfolge.

Ein böhmischer Fördervertrag
ließ in dieser Zeit die schönsten Liedkarten, auf hochwertigem Papier und in perfekten Steindruck, entstehen
.
Günther brachte seine für 10 Heller = 10 Pfennige vertriebenen Postkarten, die er da auch noch selbst von Haustür zu Haustür
und Konzert zu Konzert anbot,
ab vermutlich 1905 auch in vier Serien heraus.
Zwischen 1905 und 1910 entstanden zudem eine Reihe Doppelkarten wie „Da Ufenbånk.“ (Nr. X/9), „Allerhand ve dr Guttsgoh.“ (Nr. 39) und der „Schneeschuhfahrer-Marsch“. (Nr. 53/54). Andere wurden mit Golddruck versehen, so „Deitsch on frei wolln mr sei!“ (Nr. 44), „Deitsch is mei Liedl“ (Nr. 11) oder „Weihnachtsfried'n.“ - (Nr. 26).
Es waren die erfolgreichsten Jahre der Liedpostkarte.

Zeitgleich gab Günther erste Notenblätter für Gesang und Klavier heraus.
Die erste Serie hieß „Klänge der Heimat“. Die Notenblätter, doppelseitig ca. A4 erschienen
...für Singstimme und Klavier"
oder aber auch
...für Orchester" (Rheinländer).
Sie waren für 1,20 Kronen = 1 Mark bzw. 1,80 Kronen = 1,50 Mark zu haben. Seinen Werken gab Günther Opus-Nummern, die aber für die Kartennummernvergabe wenig aussagekräftig sind.
Später erschienen Hefte für Klavier, Gitarre und Zither. (LPK)


Erstes Verzeichnis

Das erste Liedpostkarten-Verzeichnis der römischen Nummerierung Anton Günthers erschien 1906 als „Verzeichnis sämtlicher  bisher erschienenen Lieder in erzgebirgischer Mundart auf Postkarten".
Dort sind die ersten vier Serien – als 40 Karten aufgelistet. Die Liste erschien auf der letzten Seite der von Anton Günther selbst vertriebenen Notenblätter und in verschiedenen Publikationen als Anzeigen. In der Liste sind auch
die bis dahin erschienenen Notenblätter vermerkt. (LPK)



„Verzeichnis sämtlicher
       bisher erschienenen Lieder
       in erzgebirgischer Mundart
       auf Postkarten", 1906.




Zweites Verzeichnis

Weitere erweiterte Liedpostkarten-Verzeichnise
der römischen Nummerierung Anton Günthers erschien auf Faltblättern zwischen 1907 und 1909.
Dort sind die ersten vier Serien und die ersten Karten der fünften Serie (bis 45 „'s Harz muß verstandn warn”) aufgelistet.
Gedruckt wurde es bei „F. Boden Dresden-A. 14 Bismackplatz 12” Das Verzeichnis enthält auch die seinerzeit erhältlichen Notenblätter und -hefte, sowie ein Liedbüchlein.
Das Blatt wurde beim Versand von Anton Günther beigelegt, in den Notenblättern integriert und als Anzeigen geschaltet. (LPK)



„Verzeichnis sämtlicher
       bisher erschienenen Lieder
       in erzgebirgischer Mundart
       auf Postkarten", 1909.


Drittes Verzeichnis

Das dritte Liedpostkarten-Verzeichnis der römischen Nummerierung Anton Günthers erschien auf einem Faltblatt 1910. Dort sind die ersten fünf Serien aufgelistet. Das Verzeichnis
enthält auch die seinerzeit erhältlichen Notenblätter und
-hefte, sowie ein Liedbüchlein.
Das Blatt wurde beim Versand
von Anton Günther beigelegt.



 „Verzeichnis sämtlicher
       bisher erschienenen Lieder
       in erzgebirgischer Mundart
       auf Postkarten", 1910.
       Vorder- und Rückseite.



Viertes Verzeichnis

Eine vermeintlich umfassend detaillierte Auflistung der Werke und Liedpostkarten gab es erst nach dem Tod Anton Günthers.
Der schon zuvor ab 1920 mit
dem Vertrieb betraute Schwarzenberger Verlag Wilhelm Vogel veröffentlichte 1938 sein „Verzeichnis sämtlicher bisher erschienen Lieder in erzgebirgischer Mundart (Wort, Weise und Zeichnung von Anton Günther)“. Dabei bezog sich
Arthur Vogel auf die Karten- und Opusnummern der Lieder und vergab darüber hinaus auch einige Nummern (58, 61 bis 64), die nie auf Karten zu finden waren, entsprechend der Reihenfolge der Liedveröffentlichungen beim Verlag Friedrich Hofmeister, Leipzig.         


Die Serien

Um den Vertrieb anzukurbeln
verkaufte Anton Günther seine
Karten in Serien zu je zehn Karten und 1 Mark (à 10 Pfennig). So entstand durch eine Auswahl die heute verbreitete Nummerierung,
die aber auch reihenweise Doppelungen bei den Zahlen verursachte, was heute für Sammler die Herausforderung ist.

Die Serie I (1905) enthielt
erstmals Karten in arabischer Nummerierung. Zusammen mit den vorherigen römischen wird die Änderung deutlich:

  1. „Drham is' draham." (zuvor I)
 
 2. „Dr Schwammagieher." (III)
  3. „Klippl-Lied." (IV)
  4. „Da guta alta Zeit." (V u.5)
  5. „'s fallischa Nannl!" (VI)
  6. „'s Ei'rück'n" (VII)
  7. „Dr Kuckuck." (VIII und VII)
  8. „Da Pfeif." (9)
  9. „Da Ufnbank." (X)
10. „Mei Zässichla." (11 u. XI)

Bis zu Tode Anton Günthers 1937 wuchs die Serie auf acht (87 Karten) an, allerdings mit vielen Merkwürdigkeiten. So wurde alles bis dahin veröffentlichte den Kleinserien unterworfen.
Zahlreiche Karten doppeln sich
im Laufe der Jahre in ihren Nummerierungen
und eine „58“ existiert gar nicht. Die wird heute
der in zeitlicher Folge passenden nummerlosen Landsturm-Karte
„Gruss an da Kammeradn.“
zugeordnet. Auch die Nummern
61 bis 64 sind nicht belegt.
Die Karte „15“ gibt es zwar („'s tuda Vöchela“), ist aber äußerst selten, da bis in die 1930er Jah
re die Nummer „XVI“ bei dieser
Karte vorherrschte. Außerdem hat die Karte kein Notenbild.


Der Anfang

Die erste Liedpostkarte Anton Günthers und möglicherweise
sogar der Welt ist „Drham is' drham“, eine einfarbige grüne Lithographie ohne Nummer oder Verlagsangabe, nur mit einem „Ged. v. A. G.“ versehen. Diese Karte entstand während Günthers Ausbildung zum Lithographen an der K.u.K. Hofdruckerei A. Haase
in Prag im Jahre 1895.
„Drham is' drham“ war nicht Günthers erstes Lied. Ebenfalls 1895 dichtete er „De Guttsgoh“, versah dieses von ihm selbst in einem seiner Notenhefte als
erstes Lied bezeichnete Werk aber nicht mit einer eigenen Melodie
und bis heute ist davon auch keine Postkarte bekannt.
In Prager Heimatabenden einiger dorthin beruflich verschlagener
Deutsch-Böhmen mit „Heimweh", brachte Anton Günther fremde, später eigene Lieder zu Gehör, „Drham is' drham“ mit besonders großem Erfolg.
Statt es auf Nachfrage Dutzende Male abzuschreiben, bannte er das Lied noch ohne Noten, aber mit einer eigenen Zeichnung vermutlich Ende 1895 selbst auf Lithographie-Stein und ließ es zunächst auf 100 Karten in der ersten Auflage drucken.
Da die Familie in Gottesgab gegen Armut ankämpfte, kam der Ideenreichtum des „Tolerhans Tonl”, wie der Sprößling durch die übermäßige Verbreitung des Familiennamens Günther in Gottesgab sowie in Anlehnung an den Vater Johann („Toler-Hans”) gerufen wurde, gelegen.
Die ersten Karten verkauften sich gut (10 Heller = 10 Pfennige).
So schickte Anton Günther weitere Auflagen seiner, wie er sie nannte, „Liederpostkarten“ in die Heimat, die dort sein Vater Johann Günther im Selbstverlag und Bruder Juliuis, der im 1. Weltkrieg fiel, in dessen Reiseandenkenladen in Gottesgab als auch von Tür zu Tür vertrieben. Die zweite Auflage umfasste 1897 bereits 500 Stück. 1898 folgten mit „Schwåmmagieher.“ (Nummer III) und das „Groshahner.“ (II), zwei weitere Karten, 1900 dann fünf und ab 1901 auch die ersten Farblithographien mit dem ab da obligatorischen Notenbild.
Nach dem Tod des Vaters Johann Günther, Ende November 1901, kehrte Anton Günther in die Heimat zurück, musste als „Ältester" die kinderreiche Familie ernähren und brachte seine „Liederpostkarten“ schrittweise auch unter seinem Namen „Anton Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen“ heraus. (LPK)


| LITERATUR

Die Bücher von
Anton Günther

„A baar Gedichtla...
ven Tolerhans-Tonl
(Ant. Günther) Erzgebirgische Mundart, Heft 1, 1909”

Anton Günther (Hrsg.),
Ant. Günthers Verlag, Gottesgab, Erzgebirge (Böhmen), 1909
Druck F. Emil Boden, Dresden-A. 14, Bismarckplatz 12,
12,5 x 18,5 cm, 30 Seiten, Broschur, 1. und 2. Auflage 1909,
3. Auflage 1914, 4. Auflage ohne Jahresangabe und geänderten Satz, 1916

 
          

  Die verschiedenen Titel des Gedichtbändchens aus den Jahren 1909 (2. Auflage)
und 1916 (4. Auflage)

„Vergaß dei Hamit net! –
Ant. Günther's Lieder aus dem Erzgebirge, Heft 1"

Anton Günther (Hrsg.),
Im Selbstverlage, Gottesgab, 1911
11,5 x 15 cm; 1. Aufl. gebunden, grün Pappband, ohne Rücken 103 Seiten; ab 1920, 2. Aufl., Broschur, schwarz mit Golddruck und Rücken, Verlag Friedrich Hoffmeister Leipzig, 104 Seiten; 3. Aufl., Broschur einfach mit Rücken; 4. Aufl. ohne Rücken


„Vergaß dei Hamit net! –
Ant. Günther's Lieder aus dem Erzgebirge, Zweites Heft"

Anton Günther (Hrsg.),
Verlag Friedrich Hofmeister, Leipzig, 1921, 11,5 x 15 cm, einfache Broschur


„Wu de Wälder hamlich rauschn. – Gedichte von Anton Günther (Tolerhans-Tonl).
Heft 1"

Anton Günther (Hrsg.),
Ant. Günthers Selbstverlag in Gottesgab, Erzgebirge, Böhmen, 1935


Die Bücher über
Anton Günther

„Erzgebirgisches Festliederbuch" – Liedertexte herausgegeben zum Berg- und Waldfeste auf dem Pöhlberge
am Sonntag, den 3. September 1905 anlässlich der Feier des 25jährigen Bestehens des Sächsischen Erzgebirgszweig-vereins Annaberg mit Original-beiträgen des erzgebirgischen Meistersingers A. Günther, Gottesgab

Buchdruckerei Schreiber, Annaberg,
1905, Paperback,
12,5 x 18 cm, 36 Seiten


„Kriegsdichtungen aus
dem Sachsenlande 1914/17
von Anton Günther"
,
Prof. Ottomar Enking (Hrsg.),
Heft 37, Sächs. Heimatdichter-verlag, Dresden-A.,
1917


„Anton Günther,
der Sänger des Erzgebirges –
Sein Leben und Werk"

Max Wenzel (Hrsg.),
Landesverein Sächsischer Heimatschutz/Erzgebirgsverein, Druck: Liepsch & Reichhardt, Dresden, 1937 (ohne Jahreszahl in der Erstauflage, danach Verm. 1937), 18 x 24,5 cm, 30 Seiten


„Der erzgebirgische Volkssänger Anton Günther – Leben und Werk” Gerhard Heilfurth (Hrsg.)
1937, 1937, 1938, 1939, 1942: Glückauf-Verlag, Schwarzenberg,
(1. - 5. Auflage)
1962: Verlag Wolfgang Weidlich, Frankfurt/ M., mit 34 Abb.; Paperback mit Schutzumschlag, 13,5 x 20,5 cm, 272 Seiten,
6. veränderte Auflage
1974: Verlag Wolfgang Weidlich, Frankfurt/ M., mit 34 Abb.; Paperback, 12,8 x 20,5 cm,
286 Seiten, 7. veränderte Auflage
1981: Verlag Wolfgang Weidlich, Frankfurt/ M.,mit 34 Abb.; Paperback, 12 x 20 cm,
8. veränderte Auflage
1994: Sachsenbuchverlag,
Leipzig, Paperback; 12,5 x 20,5 cm, 216 Seiten, 9. veränderte Auflage


 
  „Der erzgebirgische Volkssänger Anton Günther – Leben und Werk”, Auflagen 1962, 1974, 1994

Anton Günther – Gesamtausgabe der Liedertexte, Gedichte, Sprüche und Erzählungen
Gerhard Heilfurth (Hrsg.)
Glückauf-Verlag, Schwarzenberg, 1937 (1-16 Tausend),
1938 (18 Tausend),
1939 (26 Tausend)

„D'r Tolerhans-Tonl – Der Schöpfer des Erzgebirgsliedes
in Wort und Bild”

Franz Schmidl (Hrsg.)
Druck und Verlag Josef A. Endler
in Weipert, 1938, Paperback,
22 x 29,5 cm, 40 Seiten



  „D'r Tolerhans-Tonl – Der Schöpfer des Erzgebirgsliedes in Wort und Bild”, 1938

„Anton Günther: Eine Auswahl seiner Gedichte, Lieder, Sprüche und Geschichten
Günther Hermann (Hrsg.)
VEB Friedrich Hofmeister Leipzig, 1956


„Hundert Lieder mit Melodien
des erzgebirgischen Volkssängers Anton Günther”

Gerhard Heilfurth, Isolde Maria Weineck (Hrsg.) Verlag Wolfgang Weidlich, Frankfurt/M., 1983

224 Seiten


„Der erzgebirgische Volkssänger Anton Günther –
Aus seinem Leben und Werk”

Manfred Blechschmidt (Hrsg.)
Aus der Reihe "Glückauf" - Beiträge zur Folklorepflege,
Heft 31/32, Kulturbund der DDR, Schneeberg,
1987,
1988 (2. überarb. Auflage
),
1990
(3. überarb. Auflage)


„Zwiegespräch mit meinem Großvater Anton Günther – Vergangenheit und Gegenwart"
Volkmar Günther (Hrsg.)
Altenburg Druckerei, 1996
, Broschüre, 69 Seiten


 

 „Zwiegespräch mit meinem Großvater – Vergangenheit und Gegenwart", 1996

Vergaß dei Hamit net –
Ein Beitrag zum 70. Todestag
des erzgebirgischen Volkssängers Anton Günther”

Hartmut Leitner (Hrsg.)
Aus der Reihe: „Rockstrohs Illustrierte Blätter zur Geschichte des Westerzgebirges“,
Druckerei & Verlag Mike Rockstroh Aue, April 2007, Broschüre
14,8 x 21 cm, 40 Seiten

 

 Vergaß dei Hamit net  – Beitrag zum 70. Todestag des erzgebirgischen Volkssängers”, 2007

„Dicknischl - Erzgebirgsleute von damals und heute”
Gotthard B. Schicker (Hrsg.) Verlagsgesellschaft Marienberg, 2008; Seite 105-117: Die ´Todsünde´ des Anton Günther - Einige Bemerkungen zum Suizid des bekanntesten Liedermachers des Erzgebirges

„Drham is drham –
Lieder aus dem Erzgebirge
von Anton Günther“

Stefan Göbel (Hrsg.)
Verlagsbuchhandlung S. Göbel, Leipzig, 2007, Leinen,
11,5 x 16,5 cm, 63 Seiten

 

 „Drham is drham – Lieder aus dem Erzgebirge von Anton Günther“, 2007


„Anton Günther–
Freiheit zwischen Grenzen –
Die Biographie”

Manfred Günther, Lutz Walther (Hrsg.) Altis-Verlag Friedrichsthal, 2011, Paperback, 17,5 x 23,5 cm, 312 Seiten


 „Anton Günther – Freiheit zwischen Grenzen – Die Biographie”, 2011


Arbeiten und Vorträge zu Anton Günther

„ Leben und Werk
Anton Günthers”

Christine Leopold (Hrsg.)
masch. Diplomarbeit, Pädagogisches Institut der FH Zwickau, 1969


„Anton Günther – Ein Liedermacher aus dem Erzgebirge”
Hendrik Seipt (Hrsg.)
Wissenschaftliche Hausarbeit
Fach Schulmusik, Hochschule für Musik, Weimar, 1994

„Su aafach, wie mei Haamit
is, su aafach is mei Gemüt – Annäherungen an Anton Günther
im Lichte einiger Rezeptionsstrategien”

Dieter Herz
Referat auf einer Tagung vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, Dresden,
21. Novemer 2000



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Die internen Seiten
zu den Liedpostkarten
Anton Günthers

Klippl-Lied: Die Karte und Geschichten rund um das Klöppeln im Erzgebirge mit Bildern und Postkarten.


Da U'fnbank: Die Karte, Legenden um die Sitzgelegenheit
am Kachelofen, Funktionsweise und ein Blick in erzgebirgische Bauerstuben vor über einhundert Jahren.
– geplant

Da Draakschenk: Die Liedpostkarte und ein Einblick
in die legendäre, einst älteste Gaststätte des Erzgebirgsraums
auf fünf Seiten.


       

SEITE 1:  Die Karte mit ihren Varianten und Besonderheiten
SEITE 2:  Die wechselvolle Geschichte der Dreckschänke
1829 bis 1945 ausführlich
SEITE 3:  Ist die Dreckschänke noch zu retten? 1990 bis heute
SEITE 4:  Wie die Dreckschänke von innen aussah 1932-1937
SEITE 5:  Dokumente
u. a. mit Jubiläumsheft zum 100-jährigen und dem „Geldmannl”
 - geplant
SEITE 6:  Die Dreckschänke auf Postkarten 1895-1918 - Teil 1

Wie dr Schnawl schtieht:
Die Liedpostkarte mit den Geburtstagsporträts Anton Günthers, dazu „Ständchen”
der Erzgebirgspresse und der Stammbaum.

   

SEITE 1:  Die Karte mit ihren Varianten, Besonderheiten und die Porträtkarten Anton Günthers
SEITE 2: Der 50. Geburtstag 1926 Dokumente und Veröffentlichungen im Glückauf! im Juni 1926 und im Kalender für Sachsen und Thüringen 1927
SEITE 3:  Dokumente
Der 60. Geburtstag 1936

Veröffentlichungen im Glückauf!,
im Kalender für Sachsen und Thüringen und mehr
–  geplant
SEITE 4:  Die Ahnentafel
Anton Günthers
in einem Beitrag
des Glückauf! aus dem Jahr 1926
SEITE 5: „D'r Tonlhans-Tonl Schöpfer des Erzgebirgsliedes in Wort und Bild”, das umstrittene
Buch von Franz Schmidl aus dem Jahr 1937/38 –  geplant
SEITE 6: „Anton Günther –
Der Sänger des Erzgebirges
– Sein Leben und Werk”,
Broschüre von Max Wenzel,
Herbst 1937 für den Landesverein Sächsischer Heimatschutz und den Erzgebirgsverein, die als
erste Veröffentlichung nach dem
Tod Anton Günthers erschien – geplant




| AUSSTELLUNGEN

Museumsbesuche

Anton-Günther-Ausstellung
2012 in „Der Hütte” in Pobershau
Anton-Günther-Ausstellung
2011/12 im Museum für Sächsische Volkskunst, Dresden
Anton-Günther-Ausstellung
2006 im Erzgebirgsmuseum
Annaberg-Buchholz



Quellen: Anton Günther: „A baar Gedichtla ven Tolerhans-Tonl (Ant. Günther), Erzgebirgische Mundart, Heft 1, 1909", Ant. Günthers Verlag, Gottesgab Erzgebirge (Böhmen);
Anton Günther: „Vergaß dei Hamit net! - Ant. Günthers Lieder aus dem Erzgebirge", Im Selbstverlage, 1911 (mit seiner Autobiografie „Wie ich zu meinen Liedern kam“);
Anton Günther: „Vergaß dei Hamit net! - Zweites Heft", Verlag Friedrich Hofmeister, Leipzig, 1921; Max Wenzel: „Anton Günther, der Sänger des Erzgebirges - Sein Leben und Werk", Landesverein Sächsischer Heimatschutz und Erzgebirgsverein, 1937; Gerhard Heilfurth: „Anton Günther: Gesamtausgabe der Liedertexte, Gedichte, Sprüche und Erzählungen", Schwarzenberg: Glückauf, 1937;
Anton Günther's Selbstverlag in Gottesgab, Erzgeb. Böhmen: „Verzeichnis sämtlicher bisher erschienenen Lieder in erzgebirgischer Mundart auf Postkarten”, 1906-1910;
Verlag Wilhelm Vogel, Schwarzenberg: „Verzeichnis aller bisher von Anton Günther erschienenen Lieder auf Postkarten“, 1938;
Hartmut Leitner: „Vergaß dei Hamit net!", 2007; René Röder: „Anton Günthers Liedpostkarten", 2009; Sammlung Siegfried Kandler, Sehma, 2005


Letzte Aktualisierung: 29. Januar 2014    Erstellt mit Adobe Dreamweaver CS 5.5   Optimiert für Mozilla Firefox   Javascript erforderlich

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